Phosphor-Dialog

Mit der Verordnung zur Neuordnung der Klärschlammverwertung werden sich in den kommenden Jahren einschneidende Veränderungen bei der Nutzung anfallender Klärschlämme ergeben. Die bodenbezogene Klärschlammausbringung wird auf kleine Anlagen begrenzt und eine grundsätzliche Pflicht zur P-Rückgewinnung aus Klärschlamm eingeführt. Der Handlungsdruck wird verstärkt durch die Veränderungen im Düngerecht und damit einhergehendem wachsendem Flächenbedarf für die bodenbezogene Verwertung von Klärschlamm.

Die Übergangsfrist von 12 bzw. 15 Jahren für die Einführung einer P-Rückgewinnung aus Klärschlamm oder Klärschlammasche mit 12 bzw. 15 Jahren erfordert eine zügige Konzeption von Maßnahmen und ihre konsequente Umsetzung. Vielfältige Phosphorrückgewinnungsverfahren wurden entwickelt, sind aber in ihrem technologischen Ansatz und ihrer erzielten Anwendungsreife deutlich zu differenzieren. Weiterhin muss die Verfahrensauswahl regionale und örtliche Gegebenheiten berücksichtigen.

Ziel der Veranstaltung ist es, über den aktuellen Sachstand bei der Phosphorrückgewinnung zu informieren und einen Impuls für die Etablierung von Phosphorrückgewinnungsverfahren in Mecklenburg-Vorpommern zu geben.

Tagungsleitung:
Prof. Dr. Jens Tränckner
Universität Rostock, P-Campus Rostock

Dr. Christian Kabbe
Deutsche Phosphor-Plattform DPP e.V.

Veranstaltungsort:
Hörsaal JLW8_HSL, Justus-von-Liebig-Weg 8, 18059 Rostock

Organisator


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