29.06.2020 | Neue Veröffentlichung

Unser Paper "Giebels et al. (2020): Transdisciplinary knowledge management: A key but underdeveloped skill in EBM decision-making" wurde kürzlich in Marine Policy veröffentlicht. 

Giebels, D.; Carus, J.; Paul, M.; Kleyer, M.; Siebenhüner, B.; Arns, A.; Bartholomä, A.; Carlow, V.; Jensen, J.; Tietjen, B.; Wehrmann, A.; Schröder, B. (2020): Transdisciplinary knowledge management: A key but underdeveloped skill in EBM decision-making. Marine Policy, Volume 119, 2020,104020, ISSN 0308-597X, https://doi.org/10.1016/j.marpol.2020.104020


01.05.2020 | Neues DFG Projekt

Zum 01.05.2020 beginnen wir die Bearbeitug des DFP Projektes Sturmfluten, Meeresspiegelanstieg und Anpassungsmaßnahmen an der deutschen Ostseeküste unter Berücksichtigung von kombinierten Extrermereignissen (SEASCApe II - Compound Risks) (Projektnummer 313917492)

Inhalt
Die Schäden in Folge von Extremereignissen können sich durch die Kombination einzelner Ereignistypen (engl.: Compound Events) signifikant erhöhen. Im Küstenraum betrifft dies die Überlagerung von Sturmfluten (als Kombination extremer Wasserstände und Windwellen), extremen Niederschlägen und hohen Binnenabflüssen. Bisher werden bei Schadensabschätzungen und Risikobewertungen überwiegend einzelne Komponenten solcher Extremereignisse betrachtet, während die Risiken durch die Kombination mehrerer unabhängiger oder verknüpfter Extremereignisse vernachlässigt werden. Dies führt zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Bedrohung und der damit verbundenen möglichen Schäden. Für die Zukunft wird erwartet, dass sich die Häufigkeiten und Intensitäten solcher Extremereignisse verstärken. Die Abschätzung der resultierenden Vulnerabilität von Küstengebieten wird dabei zusätzlich durch simultane Veränderungen der räumlichen Bevölkerungsverteilung und Bevölkerungsstruktur erschwert. Für die Entwicklung optimaler Anpassungsstrategien ist daher ein ganzheitlicher Ansatz zur Bestimmung des Überflutungsrisikos notwendig, der unterschiedliche Extremereignistypen, deren Kombination und mögliche Änderungen der physikalischen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen berücksichtigt.SEASCApe II baut auf dem derzeit laufenden Projekt SEASCApe Baltic auf und adressiert die zuvor genannten Einschränkungen und ermöglicht eine robustere Abschätzung des tatsächlichen Überflutungsrisikos unter der Berücksichtigung verschiedener Szenarien und einhergehender Unsicherheiten auf kurzen und langen Zeithorizonten. SEASCApe II beinhaltet interdisziplinäre Zusammenarbeit und besteht aus drei Arbeitspaketen, die zusammen eine ganzheitliche Bewertung des Hochwasserrisikos und möglicher Anpassungsmaßnahmen vornehmen. 


28.04.2020 | Neue Veröffentlichung

Unser Paper "Ulm et al. (2020): Field Measurements in the Kiel Canal, Germany: Ship Waves, Drawdown, and Sediment Transport" wurde kürzlich im Journal of Waterway, Port, Coastal, and Ocean Engineering veröffentlicht. 

Ulm, M., Niehüser, S., Kondziella, B., Arns, A., Jensen, J., Uliczka, K. ( 2020). Field Measurements in the Kiel Canal, Germany: Ship Waves, Drawdown, and Sediment Transport. Journal of Waterway, Port, Coastal, and Ocean EngineeringVolume 146 Issue 4. https://doi.org/10.1061/(ASCE)WW.1943-5460.0000577


21.04.2020 | Neue Veröffentlichung

Unser gemeinsames Paper "Arns et al. (2020): Non-linear interaction modulates global extreme sea levels, coastal flood exposure, and impacts" wurde am 21.04.2020 in Nature Communications zur Veröffentlichung angenommen.  

Arns, A., Wahl, T., Wolff, C. et al. Non-linear interaction modulates global extreme sea levels, coastal flood exposure, and impacts. Nat Commun 11, 1918 (2020). https://doi.org/10.1038/s41467-020-15752-5

Pressemitteilung 


01.03.2020 | Neuberufung

Dr.-Ing. Arne Arns hat den Ruf auf die Juniorprofessur Küstenschutz und Küstendynamik an die Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock zum 1. März 2020 angenommen.

Zur Person
Nach meinem Studium zum Dipl.-Ing. (Bauingenieurwesen) im Jahr 2009 und meiner Promotion zum Dr.-Ing. an der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität Siegen im Jahr 2014 habe ich zunächst als Oberingenieur, später als Akademischer Rat einschlägige Erfahrung in der Beantragung, Bearbeitung und Koordination von Forschungsprojekten gesammelt. Dabei bildet vor allem die Ermittlung von Extremereignissen unter heutigen und zukünftigen klimatischen Bedingungen den Kern meiner bisherigen Forschungstätigkeit. Durch den engen Kontakt zu lokalen Küstenschutzbehörden, im Rahmen von praxisnahen Projekten und durch eine Vielzahl an Auslandsaufenthalten bei exzellenten wissenschaftlichen Partnern, bin ich (inter-) national stark vernetzt.

Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren erforsche und lehre ich mit diesem Hintergrund diverse Themen rund um den Küstenschutz - einem der wissenschaftlich wie gesellschaftlich spannendsten Themen unserer Gegenwart. Ich freue mich auf die neue Herausforderung an der Universität Rostock, für die ich meine Expertise jetzt gewinnbringend einsetze! 


01.01.2020 | Neue Veröffentlichung

Unser gemeinsames review Paper "Haigh et al. (2019): The Tides They Are A‐Changin': A Comprehensive Review of Past and Future Nonastronomical Changes in Tides, Their Driving Mechanisms, and Future Implications" wurde kürzlich in Reviews of Geophysics veröffentlicht. 

Das Paper beschreibt global beobachtete Tideänderungen und diskutiert potentielle Ursachen. Auch potentiell zukünftige Änderungen werden diskutiert. 

Haigh, I. D.,  Pickering, M. D.,  Green, J. A. M.,  Arbic, B. K.,  Arns, A.,  Dangendorf, S., et al. ( 2020).  The tides they are a‐changin': A comprehensive review of past and future nonastronomical changes in tides, their driving mechanisms and future implications. Reviews of Geophysics,  57, e2018RG000636. https://doi.org/10.1029/2018RG000636