19.07.2021 | Beitrag zum Einfluss steigender Meeresspiegel auf historische Städte auf euronews mit Arne Arns

Historische Städte in ganz Europa sind durch den steigenden Meeresspiegel, Sturmfluten und Überschwemmungen, kurz: den Klimawandel, gefährdet. Denkmäler, archäologische Stätten, Parks, Museen, Sammlungen und Bibliotheken können durch Extremwetter bedroht werden. 

Können sich Unesco-Städte wie Lübeck vor Überschwemmungen schützen? | Euronews


01.07.2021 | Neues BMBF Projekt

Zum 01.07.2021 beginnen wir die Bearbeitug des BMBF Projektes Detektion von küstenhydrologischen Phänomenen und Artefakten in minütlichen Tidepegeldaten (DePArT) (Projektnummer 03KIS134)

DePArT verfolgt die Entwicklung mathematisch-numerischer Verfahren zur Detektion und Bewertung von fehlerhaften Messungen und Artefakten in Wasserstandszeitreihen. Dabei wird sowohl die standortspezifische als auch die phänomenologische Charakteristik der individuellen betrachtete Pegelstandorte berücksichtigt. Zudem soll eine Methodik entwickelt werden, die es erlaubt, anhand redundanter Messungen, Referenzpegeln und hydrodynamisch-numerischer bzw. statistischer Modelle vorhandene Lücken in den Wasserstandsbeobachtungen zu füllen.


21.06.2021 | Neue Veröffentlichung

Unser gemeinschaftliches Paper von Kolleginnen und Kollegen aus Schweden, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland "Hallin et al. (2021): A Comparative Study of the Effects of the 1872 Storm and Coastal Flood Risk Management in Denmark, Germany, and Sweden" wurde kürzlich in water veröffentlicht. 

Hallin C, Hofstede JLA, Martinez G, Jensen J, Baron N, Heimann T, Kroon A, Arns A, Almström B, Sørensen P, Larson M. A Comparative Study of the Effects of the 1872 Storm and Coastal Flood Risk Management in Denmark, Germany, and Sweden. Water. 2021; 13(12):1697. https://doi.org/10.3390/w13121697 


22.04.2021 | Vier neue Veröffentlichungen

Veröffentlichungen seit Januar 2021:

Hache, I.; Niehüser, S.; Karius, V.; Arns, A.; von Eynatten, H. (2021): Assessing Sediment Accumulation at Inundated Anthropogenic Marshland in the Southeastern North Sea. Ocean & Coastal Management.


van der Pol, T.; Hinkel, J.; Merkens, J.; MacPherson, L.; Vafeidis, A.T.; Arns, A.; Dangendorf, S. (2021): Regional economic analysis of flood defence heights at the German Baltic Sea coast: A multi-method cost-benefit approach for flood prevention. In: Climate Risk Management. S. 1 - 13.


Scheres, B.; Arns, A.; Bisgwa, C.; Deutschmann, B.; Fröhle, P.; Goseberg, N.; Graunke, A.; Hoffmann, T.K.; Hollert, H.; Jensen, J.; Jordan, P.; Keimer, K.; Kosmalla, V.; Manojlovic, N.; Michalzik, J.; Molzberger, S.; Paul, M.; Schlurmann, T.; Schürenkamp, D.; Soltau, F.; Ulm, M.; Wrage-Mönnig, N.; Schüttrumpf, H. (2021): Ökosystemare Aspekte an Seedeichsystemen. In: Schüttrumpf und Scheres: Ökologische Aufwertung von Seedeichsystemen.  ISBN 978-3-658-31506-1, S. 15 - 27.


Soltau, F.; Keimer, K.; Kosmalla, V.; Schürenkamp, D.; Ulm, M.; Arns, A.; Goseberg, N.; Jensen, J.: Die Küstenschutzfunktion von Deichvorlandökosystemen. In: Scheres et al. (2021): Ökologische Aufwertung von Seedeichsystemen. ISBN 978-3-658-31506-1, S. 29 - 48.


19.12.2020 | Neue Veröffentlichung

Unser Paper "Jänicke et al. (2020): Assessment of tidal range changes in the North Sea from 1958 to 2014" wurde kürzlich in JGR Oceans veröffentlicht. 

Jänicke, L.; Ebener, A.; Dangendorf, S.; Arns, A.; Schindelegger, M.; Niehüser, S.; Haigh, I.D.; Carlow, V.; Woodworth, P.; Jensen, J. (2020): Assessment of tidal range changes in the North Sea from 1958 to 2014. JGR Oceans, , https://doi.org/10.1029/2020JC016456


23.09.2020 | Neues BMBF Projekt

Zum 01.10.2020 beginnen wir die Bearbeitug des BMBF Projektes Modelluntersuchungen zum Einfluss eines MSL-Anstieges auf die Bemessung von Küstenschutzbauwerken (M-Lab) (Projektnummer 03KIS131)

Wissenschaftler der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock und des Leibniz-Institutes für Ostseeforschung Warnemünde untersuchen in einem dreijährigen Kooperationsvorhaben den Einfluss des Meeresspiegelanstiegs auf die Bemessung von Küstenschutzbauwerken. Das Forschungsprojekt mit dem Akronym „M-Lab“ wird von J.-Prof. Dr.-Ing. Arne Arns koordiniert, der seit März 2020 die Professur für Küstenschutz und Küstendynamik an der Universität Rostock leitet. Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und durch den Projektträger Jülich sowie das Kuratorium für Forschung im Küsteningenieurwesen betreut.

Inhalt

Im Küstenschutz wird in Deutschland aktuell ein Meeresspiegelanstieg von 50 cm bis 2100 berücksichtigt. Die Änderungen des Meeresspiegels sind dabei vor allem in der thermalen Expansion des Meerwassers sowie dem Abschmelzen landgebundener Eismassen begründet. Nach aktuellen Untersuchungen werden diese Anteile zukünftig jedoch stärker zunehmen, als bislang projiziert. Darüber hinaus wurden in der Vergangenheit komplexe (nichtlineare) Wechselwirkungen zwischen dem Meeresspiegelanstieg, den Gezeiten und den Wellen in der Deutschen Bucht beobachtet. Eine Kernaussage dabei ist, dass es hierdurch im küstennahen Flachwasserbereich zu Erhöhungen von Sturmflutwasserständen und Wellen (und in der Konsequenz der Bemessungshöhen) kommt, die den projizierten Meeresspiegelanstieg sogar überschreiten. Unklar ist bislang jedoch, wie sich morphologische Änderungen des Küstenvorfeldes auf diese (bislang beobachtete) Nichtlinearität auswirkt, denn ein Anwachsen der Wattbereiche könnte die o.g. nichtlinearen Effekte zumindest teilweise kompensieren.

Im Rahmen des Projektes M-Lab werden hydro- und morphdoynamische Änderungen im Küstenvorfeld identifiziert und analysiert. Dabei kommen sowohl statistische sowie numerische Modellansätze zum Einsatz. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse liefern direkte Aussagen für Planungsaufgaben (z.B. Sedimentdynamik und zukünftig erforderliche Deichhöhen im Nordfriesischen Wattenmeer) und erweitern das Prozessverständnis in der Deutschen Bucht.

Das Vorhaben wurde am 01.10.2019 zunächst an der Universität Siegen begonnen und ab dem 01.10.2020 an der Universität Rostock weitergeführt.


22.09.2020 | Interview

In der aktuellen Stadt Bauwelt (19.2020) ist ein Interview mit J.-Prof. Dr. Arne Arns über die Herausforderungen, vor die das Meer Stadt und Land stellt abgedruckt.

https://www.bauwelt.de/rubriken/interview/Es-gibt-wenig-was-technisch-nicht-machbar-waere-hochwasserschutz-deutsche-hafenstaedte-architektur-3569019.html


29.06.2020 | Neue Veröffentlichung

Unser Paper "Giebels et al. (2020): Transdisciplinary knowledge management: A key but underdeveloped skill in EBM decision-making" wurde kürzlich in Marine Policy veröffentlicht. 

Giebels, D.; Carus, J.; Paul, M.; Kleyer, M.; Siebenhüner, B.; Arns, A.; Bartholomä, A.; Carlow, V.; Jensen, J.; Tietjen, B.; Wehrmann, A.; Schröder, B. (2020): Transdisciplinary knowledge management: A key but underdeveloped skill in EBM decision-making. Marine Policy, Volume 119, 2020,104020, ISSN 0308-597X, https://doi.org/10.1016/j.marpol.2020.104020


01.05.2020 | Neues DFG Projekt

Zum 01.05.2020 beginnen wir die Bearbeitug des DFP Projektes Sturmfluten, Meeresspiegelanstieg und Anpassungsmaßnahmen an der deutschen Ostseeküste unter Berücksichtigung von kombinierten Extrermereignissen (SEASCApe II - Compound Risks) (Projektnummer 313917492)

Inhalt
Die Schäden in Folge von Extremereignissen können sich durch die Kombination einzelner Ereignistypen (engl.: Compound Events) signifikant erhöhen. Im Küstenraum betrifft dies die Überlagerung von Sturmfluten (als Kombination extremer Wasserstände und Windwellen), extremen Niederschlägen und hohen Binnenabflüssen. Bisher werden bei Schadensabschätzungen und Risikobewertungen überwiegend einzelne Komponenten solcher Extremereignisse betrachtet, während die Risiken durch die Kombination mehrerer unabhängiger oder verknüpfter Extremereignisse vernachlässigt werden. Dies führt zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Bedrohung und der damit verbundenen möglichen Schäden. Für die Zukunft wird erwartet, dass sich die Häufigkeiten und Intensitäten solcher Extremereignisse verstärken. Die Abschätzung der resultierenden Vulnerabilität von Küstengebieten wird dabei zusätzlich durch simultane Veränderungen der räumlichen Bevölkerungsverteilung und Bevölkerungsstruktur erschwert. Für die Entwicklung optimaler Anpassungsstrategien ist daher ein ganzheitlicher Ansatz zur Bestimmung des Überflutungsrisikos notwendig, der unterschiedliche Extremereignistypen, deren Kombination und mögliche Änderungen der physikalischen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen berücksichtigt.SEASCApe II baut auf dem derzeit laufenden Projekt SEASCApe Baltic auf und adressiert die zuvor genannten Einschränkungen und ermöglicht eine robustere Abschätzung des tatsächlichen Überflutungsrisikos unter der Berücksichtigung verschiedener Szenarien und einhergehender Unsicherheiten auf kurzen und langen Zeithorizonten. SEASCApe II beinhaltet interdisziplinäre Zusammenarbeit und besteht aus drei Arbeitspaketen, die zusammen eine ganzheitliche Bewertung des Hochwasserrisikos und möglicher Anpassungsmaßnahmen vornehmen. 


28.04.2020 | Neue Veröffentlichung

Unser Paper "Ulm et al. (2020): Field Measurements in the Kiel Canal, Germany: Ship Waves, Drawdown, and Sediment Transport" wurde kürzlich im Journal of Waterway, Port, Coastal, and Ocean Engineering veröffentlicht. 

Ulm, M., Niehüser, S., Kondziella, B., Arns, A., Jensen, J., Uliczka, K. ( 2020). Field Measurements in the Kiel Canal, Germany: Ship Waves, Drawdown, and Sediment Transport. Journal of Waterway, Port, Coastal, and Ocean EngineeringVolume 146 Issue 4. https://doi.org/10.1061/(ASCE)WW.1943-5460.0000577


21.04.2020 | Neue Veröffentlichung

Unser gemeinsames Paper "Arns et al. (2020): Non-linear interaction modulates global extreme sea levels, coastal flood exposure, and impacts" wurde am 21.04.2020 in Nature Communications zur Veröffentlichung angenommen.  

Arns, A., Wahl, T., Wolff, C. et al. Non-linear interaction modulates global extreme sea levels, coastal flood exposure, and impacts. Nat Commun 11, 1918 (2020). https://doi.org/10.1038/s41467-020-15752-5

Pressemitteilung 


01.03.2020 | Neuberufung

Dr.-Ing. Arne Arns hat den Ruf auf die Juniorprofessur Küstenschutz und Küstendynamik an die Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock zum 1. März 2020 angenommen.

Zur Person
Nach meinem Studium zum Dipl.-Ing. (Bauingenieurwesen) im Jahr 2009 und meiner Promotion zum Dr.-Ing. an der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität Siegen im Jahr 2014 habe ich zunächst als Oberingenieur, später als Akademischer Rat einschlägige Erfahrung in der Beantragung, Bearbeitung und Koordination von Forschungsprojekten gesammelt. Dabei bildet vor allem die Ermittlung von Extremereignissen unter heutigen und zukünftigen klimatischen Bedingungen den Kern meiner bisherigen Forschungstätigkeit. Durch den engen Kontakt zu lokalen Küstenschutzbehörden, im Rahmen von praxisnahen Projekten und durch eine Vielzahl an Auslandsaufenthalten bei exzellenten wissenschaftlichen Partnern, bin ich (inter-) national stark vernetzt.

Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren erforsche und lehre ich mit diesem Hintergrund diverse Themen rund um den Küstenschutz - einem der wissenschaftlich wie gesellschaftlich spannendsten Themen unserer Gegenwart. Ich freue mich auf die neue Herausforderung an der Universität Rostock, für die ich meine Expertise jetzt gewinnbringend einsetze! 


01.01.2020 | Neue Veröffentlichung

Unser gemeinsames review Paper "Haigh et al. (2019): The Tides They Are A‐Changin': A Comprehensive Review of Past and Future Nonastronomical Changes in Tides, Their Driving Mechanisms, and Future Implications" wurde kürzlich in Reviews of Geophysics veröffentlicht. 

Das Paper beschreibt global beobachtete Tideänderungen und diskutiert potentielle Ursachen. Auch potentiell zukünftige Änderungen werden diskutiert. 

Haigh, I. D.,  Pickering, M. D.,  Green, J. A. M.,  Arbic, B. K.,  Arns, A.,  Dangendorf, S., et al. ( 2020).  The tides they are a‐changin': A comprehensive review of past and future nonastronomical changes in tides, their driving mechanisms and future implications. Reviews of Geophysics,  57, e2018RG000636. https://doi.org/10.1029/2018RG000636