mEATquality

Zusammenhang zwischen extensiven Haltungspraktiken und der Qualität von Schweine- und Masthähnchenfleisch

Das Ziel des Gesamtprojektes ist es, den Verbrauchern eine bessere Qualität von Schweine- und Masthähnchenfleisch sowie den Tieren ein hohes Maß an Wohlbefinden zu bieten. Hierfür sollen gemeinsam mit Landwirten und Partnern der Lebensmittelkette wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Lösungen entwickelt werden. Weitere Ziele sind die Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt und die Verbesserung der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit der Lebensmittelkette.

Im gemeinsamen Arbeitspaket der Universität Rostock und Naturland, erfolgt eine vergleichende Untersuchung von Bruderhähnen, Zweinutzungslinien und langsam wachsenden Masthuhnlinien in Bezug auf das Tierwohl und die Fleischqualität. Hierfür erfolgt zunächst eine Untersuchung auf Praxisbetrieben mit einer Status Quo Erhebung. Anschließend werden kontrollierten Experimente mit dem Fokus auf eine Anreichung der Haltungsumwelt bei den drei verschiedenen Mastvarianten durchgeführt.

Das Projekt mEATquality wird koordiniert von Wageningen Livestock Research (Niederlande) und besteht aus einem Konsortium von 17 Partnerorganisationen aus sieben EU-Ländern. Im Konsortium wirken sieben akademische Partner, fünf wissenschaftliche Forschungszentren, zwei Industriepartner, drei Organisationen, die die ökologische oder konventionelle Fleischkette vertreten, sowie ein Einzelhändler mit. Die beteiligten Einrichtungen möchten gemeinsam die verschiedenen Gruppen im Agrar- und Ernährungssektor zusammenführen: Schweine- und Masthähnchenhalter, Schlachthöfe, Fleischverarbeiter sowie Einzelhändler.

Fotos: Helen Louton

Förderung:

Das Projekt wird von der Europäischen Kommission über das Programm Horizon 2020 FNR-05-2020 gefördert.

geplante Laufzeit:

01.10.2021 – 30.09.2025

Die Bearbeitung des Projektes erfolgt in Zusammenarbeit mit

Ansprechpartner in Deutschland