Professur für Wasserwirtschaft

Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Tränckner


Promotionen und Studentenarbeiten

In den letzten Monaten wurden an der Professur für Wasserwirtschaft eine Reihe von Promotionen erfolgreich verteidigt:

Dr.-Ing. Mathias Gießler
Ein prozessbasiertes Modell zur wirtschaftlichtechnischen Abbildung vonAbwasserunternehmen – Beispielhafte Anwendung für eine ländliche Region mit Bevölkerungsrückgang (Oktober 2020)
https://doi.org/10.18453/rosdok_id00002790

Dr.-Ing. Muhammad Waseem
Integrated Hydrological and Mass Balance Assessment in a German Lowland Catchment with a Coupled Hydrologic and Hydraulic Modelling (Januar 2021)
https://doi.org/10.18453/rosdok_id00002884

Dr.-Ing. Martin Rinas
Sediment Transport in Pressure Pipes (Januar 2021)
https://doi.org/10.18453/rosdok_id00002962
 

Daneben sind in den letzten Jahren zahlreiche Bachelor- und Masterarbeiten entstanden, die mit kurzer Zusammenfassung und Postern hier dargestellt sind:

abgeschlossene Bachelor- und Masterarbeiten
 


Seed-Money-Projekt REPHIRA

Am 01. Oktober 2020 startete das Seed-Money-Projekt REPHIRA (Reduction of Pharmaceutical Emissions from Dispersed Point Sources in Rural Areas), gefördert durch das Programm Interreg Baltic Sea Region. Das Verbundprojekt mit Partnern aus Polen, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland wird von der Professur für Wasserwirtschaft koordiniert und entwickelt innerhalb eines Jahres ein umfangreiches Vollprojekt zum Thema Arzneimittelrückstände aus Punktquellen aufbauend zum bereits abgeschlossenen Projekt MORPHEUS.
Der konstante Eintrag von Arzneimittelrückständen in unsere Fließgewässer und die daraus resultierende Akkumulation in der Ostsee stellt eine langfristige Belastung und überregionale Herausforderung dar. Zwar sind die großen Kläranlagen entlang der Ostseeküste als relevante Punktquellen zu betrachten, jedoch spielen auch kleinere Kläranlagen in ländlichen Regionen eine wichtige Rolle. Typischerweise emittieren zahlreiche dieser Punktquellen flussaufwärts in kleine Gewässer mit geringem Durchfluss und können bereits hier direkte Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Monitoring in Kläranlagen (Foto: Alena Kaiser)

Ziel

Die Identifizierung, Quantifizierung und Evaluierung von Arzneimitteleinträgen aus zahlreichen Punktquellen in der ländlichen Region des Ostseeeinzugsgebiets ist Ziel des Projekts REPHIRA. Hierbei sollen Monitoring-Konzepte optimiert werden und in die Rolle der kleinen Punktquellen flussaufwärts in einem ganzheitlichen Ansatz hinsichtlich der Belastung der Ostsee bewertet werden. Zudem werden die laufenden politischen Entwicklungen einbezogen und bestmöglich unterstützt. Beispielsweise wird in Deutschland derzeit im sogenannten Stakeholder Dialog über Aufrüstungen von Kläranlagen mit einer vierten Reinigungsstufe zur Elimination u.a. von Arzneimittelrückständen diskutiert. In REPHIRA sollen geeignete Methoden zur Priorisierung von zukünftig aufzurüstenden Kläranlagen insbesondere im ländlichen Bereich für Mecklenburg-Vorpommern entwickelt werden.

weitere Informationen
 


Verbundprojektprojekt PROSPER-RO: Statuskonferenz 2020

BMBF-Fördermaßnahme "Stadt Land Plus"

25. November 2020 (online-Veranstaltung)  weitere Informationen
Verbundprojekt PROSPER-RO
 


MORPHEUS - Final Conference

10. Dezember 2019 in Lund, Schweden 
EU-Interreg-Projekt MORPHEUS    Final Conference  

With more than 60 participants representing stakeholders in the water sector, environmental protection agencies and research institutions from all over the South Baltic and wider Baltic Sea Region the MORPHEUS project realised its final conference. The MORPHEUS partners presented the results of their three year cooperation, covering topics such as upstream pharmaceutical consumption patterns, downstream discharges of pharmaceuticals from wastewater treatment plants (WWTPs) in the projects model areas, information on advanced treatment technologies and investment roadmaps for selected WWTPs. The presentations were followed by lively discussions that showed that MORPHEUS has contributed to the South Baltic Region being better prepared to meet the ongoing challenge of reducing and removing pharmaceuticals in the environment.

Europa Information Mecklenburg-Vorpommern, Dec 2019   
Download
https://www.europa-mv.de/Informationen-aus-Br%C3%BCssel/Europa-Informationen/

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Awareness raising movie

different languages:
http://www.morpheus-project.eu/downloads/


Workshop Morpheus/CWPharma - Arzneimitteleinträge in die Ostsee

Die beiden EU Interreg-Projekte MORPHEUS und CWPharma befassen sich mit der Quantifizierung, der Risikoabschätzung und dem Rückhalt von Arzneimitteleinträgen in die Ostsee.Welche konkreten Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für MV?
Neben praktischen Aspekten zur Probennahme und Laboranalytik werden Bilanzierungsmodelle an Kläranlagen sowie die darauf folgende Ergebnisverwertung thematisiert. Potentielle Techniken der 4. Reinigungsstufe sowie die Einschätzung der tatsächlichen Belastung durch Arzneimittelrückstände in den Fließgewässern und der Ostsee werden diskutiert.     Flyer
Weitere Informationen zu den Forschungsprojekten unter:    morpheus-project.eu bzw. www.cwpharma.fi

Organisation:     AUF, Professur für Wasserwirtschaft und DWA Nord-Ost 
Kontakt:             alena.kaiser@uni-rostock.de / dwa@dwa-no.de
 


Verbundprojektprojekt PROSPER-RO: Statuskonferenz 2019

BMBF-Fördermaßnahme "Stadt Land Plus"

29. – 30. Oktober 2019 in Bensheim  weitere Informationen
Verbundprojekt PROSPER-RO
 


12. Rostocker Abwassertagung am 10.09.2019

Emissionsminderung von Punktquellen im ländlichen Raum

NDR Nordmagazin - 10.09.2019 19:30 Uhr


Zur Erreichung eines guten Zustands in unseren Binnen- und Küstengewässern und der Ostsee sind Maßnahmen zur Reduzierung punktueller stofflicher Belastungen erforderlich. Neben Emissionen aus kommunalen Kläranlagen sind dabei auch andere Eintragspfade stärker in den Blick zu nehmen. Dies betrifft insbesondere Niederschlagswasser aus Siedlungsgebieten, von Verkehrsflächen aber auch landwirtschaftlichen Betriebsflächen. Gleichzeitig rücken neue Verschmutzungsparameter (AFS63) und bisher nur unzureichend bewertbare Risikostoffe (organische Spurenstoffe, Mikroplastik) in den Fokus. Schon aus Gründen der Kosteneffizienz sind neben wasserwirtschaftlichen Maßnahmen zunehmend quellenorientierte Reduktionsansätze erforderlich sind. Dies gilt insbesondere für den ländlichen Raum und das Trennsystem mit zahlreichen diffus verteilten Einleitpunkten aus unterschiedlichen Quellen. Die Entwicklung und Umsetzung effektiver Maßnahmen erfordert deshalb ein gutes Systemverständnis, schlaues Engineering, effektive Verwaltung sowie eine ehrliche Erfolgskontrolle.

Quelle: MV1

Auf der diesjährigen Jubiläumstagung anlässlich der 600-Jahr-Feier der Universität Rostock wurde zu diesen Themen ein spannendes Programm mit erfahrenen Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis geboten. Gleichzeitig war sie Anlass für eine kleine Laudatio auf (fast) 60 Jahre Umweltingenieurausbildung in Rostock.

Am Folgetag gab es erstmalig für interessierte Fachleute einen Workshop zum Thema „Integriertes Niederschlagsmanagement in der Praxis", mit konkreten Ansätzen und Fallbeispielen von der Konzeption über die technischen Werkzeuge bis zur Koordination auf kommunaler Ebene.

https://abwassertagung.auf.uni-rostock.de/ 
weitere Veranstaltungen der Professur für Wasserwirtschaft


11. Rostocker Abwassertagung am 26.09.2018

KOGGE - Kommunale Gewässer gemeinschaftlich entwickeln

Quelle: MV1

Phosphor-Dialog am 21.08.2018

https://phosphor-dialog.auf.uni-rostock.de/