11. Rostocker Abwassertagung

KOGGE - Kommunale Gewässer gemeinschaftlich entwickeln im urbanen Raum

Die Gewässer in unseren Städten erfüllen vielfältige Funktionen. Eng mit den technischen Systemen der Stadtentwässerung verknüpft, sichern sie die Entwässerung unserer Gemeinden. Gleichzeitig sind sie wertvolle Ökosysteme, wirken klimaregulierend und bieten das Potential für Naherholung und erhebliche Aufwertung des Wohnumfelds. Gleichzeitig unterliegen sie einem hohen Nutzungsdruck.

Die multifunktionalen Ansprüche an unsere urbanen Gewässer lassen sich aber nur wissensbasiert und durch Kooperation aller Beteiligten lösen. Dafür bedarf es neuer Methoden zur Zustandserfassung und –bewertung unter Beachtung der komplexen funktionalen Abhängigkeiten. Verteilte Daten und Zuständigkeiten erfordern akteursübergreifende Lösungen. Und letztlich müssen integral abgestimmte Entwicklungskonzepte aufgestellt und durch sektorales Handeln umgesetzt werden. Hierbei muss die Stadtgesellschaft frühzeitig eingebunden werden.

Die 11. Rostocker Abwassertagung widmete sich diesen Herausforderungen. Schwerpunkt war die Vorstellung der entwickelten Methoden und Ergebnisse aus dem BMBF-Projekt „Kommunale Gewässer gemeinschaftlich entwickeln – KOGGE". Das methodische Vorgehen wurde beispielhaft für die Hansestadt Rostock illustriert und lässt sich auf ähnliche Fragestellungen in anderen Regionen Deutschlands übertragen. In Verbindung mit den geplanten Umsetzungen auf stadtpolitischer, administrativer und fachtechnischer Ebene wurde sichtbar, dass eine integrale Gewässerentwicklungsplanung möglich und für die gesamte Stadtentwicklung wertvoll ist.

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Fotos:  Universität Rostock, ITMZ (Hr. Rahr) und Professur f. Wasserwirtschaft (Hr. Klehr)