Studienablauf

Der Bachelorstudiengang Umweltingenieurwissenschaften ist ein modularisierter Präsenzstudiengang, der sich in einen Pflicht- und einen Wahlpflichtbereich untergliedert.

Den Studierenden werden naturwissenschaftlich-mathematische und ingenieurtechnische Grundlagen aus den Bereichen Bauwesen, Wasserwirtschaft und Verfahrenstechnik sowie ökologische, wirtschaftliche und rechtliche Schlüsselkompetenzen vermittelt. Darauf aufbauend wird in die wesentlichen Anwendungsfelder eines Umweltingenieurs eingeführt.

Das Studium wird in deutscher Sprache angeboten und kann nur zum Wintersemester begonnen werden.

Studienablaufplan

Wahlpflichtmodule

Die für das 6. Semester vorgesehenen Wahlpflichtmodule ermöglichen den Studierenden, ihr Studium nach individuellen Interessen und Fähigkeiten zu gestalten und sich gezielt auf einen der Masterstudiengänge oder den Einstieg in die Berufspraxis vorzubereiten. Eine freie Auswahl und Zusammenstellung der Module ist möglich. Jede/jeder Studierende muss Wahlpflichtmodule im Umfang von 18 Leistungspunkten studieren. An der Fakultät werden in folgenden Gebieten Wahlpflichtmodule angeboten:

Fortgeschrittene ingenieurmathematische Methoden

  • Mathematik für Ingenieure III: Differentialgleichungen und mehrdimensionale Analysis
  • Numerik und Stochastik für Ingenieure

Grundlagen des Maschinenbaus

  • Konstruktionslehre I: Technische Darstellungslehre
  • Technische Thermodynamik I
  • Systemdynamik und Regelungstechnik

Anwendungen im Ingenieurbau

  • Bau- und Werkstoffe
  • Gewässerregelung und Landwirtschaftlicher Wasserbau
  • Straßenplanung und Straßenbau

Planung

  • Straßenplanung und Straßenbau
  • Umwelt- und Landschaftsplanung

Vertiefung zur Vorbereitung für den Master

  • Einführung in die Erneuerbaren Energien
  • Kartographie und Fernerkundung
  • Physiologie der Mikroorganismen für Agrarwissenschaftler und Umweltingenieure
  • Hydrologische Arbeitsmethoden
  • Umwelt- und Landschaftsplanung

Natürlich steht es den Studierenden frei, auch darüber hinaus zusätzlich weitere Lehrveranstaltungen der Universität Rostock zu besuchen und sich dies ggf. anrechnen und/oder auf dem Bachelorzeugnis anerkennen zu lassen. Die Universität Rostock bietet hierzu mit ihrem breiten Fächerspektrum zahlreiche interessante Möglichkeiten.

Stundenplan / Lehr- und Lernformen

Die Inhalte des Studiums werden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen vermittelt. Die Lehrveranstaltungsarten sind durch die Anwendung unterschiedlicher Lehr- und Lernformen gekennzeichnet. In der Regel werden die Lehrveranstaltungen nur einmal jährlich angeboten. Folgende Lehrveranstaltungsarten kommen im Bachelorstudiengang Umweltingenieurwissenschaften zum Einsatz:


Prüfungen

In der Regel schließt jedes Modul zum Ende des jeweiligen Semesters mit einer Prüfung ab. Dabei kann die Prüfung in Form einer schriftlichen Klausur, einer mündlichen Prüfung oder auf andere Weise (z.B. Hausarbeit, Vortrag, technische Zeichnung) erfolgen. Sie kann als Einzel- oder Gruppenprüfung abgelegt werden.

In einem Modul können zu erbringende Studienleistungen als Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung bestimmt werden (Prüfungsvorleistungen). Die Prüfungsvorleistungen können bewertet und benotet werden, gehen aber nicht in die Modulnote ein. Prüfungsvorleistungen können z.B. Referate/Präsentationen, Berichte/Dokumentationen und Vorklausuren.

An der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät unterteilt sich der Prüfungszeitraum eines Semesters in zwei Prüfungsphasen. Die erste Prüfungsphase des Prüfungszeitraumes eines Semesters findet in den ersten zwei Wochen nach Vorlesungsende statt. Die zweite Prüfungsphase des Prüfungszeitraumes erstreckt sich auf zwei Wochen vor Beginn des neuen Semesters.