Bachelor "Umweltingenieurwissenschaften"

Sie befinden sich in der Detailansicht des Bachelorstudiengangs Umweltingenieurwissenschaften. Der Studiengang hat den Lehrbetrieb zum Wintersemester 2016/2017 aufgenommen.

Eine Kurzübersicht mit allgemeinen Angaben zum Studiengang sowie Informationen zu den formalen Zulassungsmodalitäten, darüber ob der Studiengang zulassungsbeschränkt ist oder nicht, finden Sie hier.

Ziele und Charakteristik

Der Bachelorstudiengang Umweltingenieurwissenschaften bietet eine grundständige Ausbildung, um deutschland- und weltweit anstehende Umweltthemen ganzheitlich bearbeiten zu können. Die Absolventen verfügen am Ende des Studiums über grundständiges, anwendungsbereites Wissen in folgenden Schwerpunkten:

  • Entwurf und Umsetzung von Ingenieurbauwerken
    (z.B. im Küstenschutz, Straßen- und Wegebau sowie Anlagen für Erneuerbare Energien)
  • Umweltverfahrenstechnik
    (z.B. Abfall, Trinkwasser, Abwasser, Altlastensanierung)
  • Siedlungswasserwirtschaft, Kreislaufwirtschaft
  • Ländliche Wasserwirtschaft/Wasserbau mit dem Schwerpunkt: Be- und Entwässerung
  • Erfassung, Analyse und Auswertung von Umweltdaten
  • Integrale Planung im ländlichen Raum
  • Umweltschutz

Inhaltliche Anforderungen

Umweltingenieurwissenschaftler gestalten auf Basis einer ausgeprägt interdisziplinären Ausbildung die Umwelt, so dass die unterschiedlichen Interessen zur Nutzung und zum Schutz natürlicher Ressourcen wie Wasser und Boden möglichst konfliktarm befriedigt werden können.

Studierende benötigen dafür ein großes Interesse an mathematisch-naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, den Willen zur Lösung von Problemen und die Fähigkeit zu vernetztem Denken. Studienanfänger sollten gute Kenntnisse in Chemie, Physik, Biologie und Mathematik mitbringen.

Die  Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen erfordert Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit.

Besonderheiten

Der Rostocker Studiengang unterscheidet sich von anderen Umweltingenieurstudienangeboten durch seine Fokussierung auf die Besonderheiten des ländlichen Raums und von Küstenregionen. Die hier anzutreffenden Fragestellungen und Lösungsansätze sind über Norddeutschland hinaus in vielen Regionen weltweit relevant.

Der Studiengang kooperiert in der Ausbildung mit der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik und der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik.

Der Bachelorstudiengang Umweltingenieurwissenschaften eröffnet den Studierenden alternativ zum Prüfungs- und Studienplan die Möglichkeit, ein Semester an einer ausländischen Hochschule zu absolvieren. Es wird empfohlen, Auslandsaufenthalte im 6. Fachsemester durchzuführen.

Berufspraktikum

Studienbewerberinnen und Studienbewerber haben ein Praktikum im Umfang von mindestens vier Wochen in einem studiengangsrelevanten Einsatzgebiet nachzuweisen.

Im Praktikum erwerben die Studierenden praktische Erfahrungen, Fertigkeiten und Fähigkeiten in den verschiedenen Themenfeldern der Umweltingenieure, wie z.B. Ver- und Entsorgung, Tiefbau und Umweltgeotechnik, Wasserbau und Wasserwirtschaft, Geoinformationswesen, Umweltplanung und Entwicklung ländlicher Räume oder Energiewirtschaft.

Die abgeschlossene Berufsausbildung folgender Berufe wird als Berufspraktikum anerkannt:

  • Fachkraft in der Ver- und Entsorgung / Umweltschutzberufe (Abwassertechnik, Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Rohr- Kanal- und Industrieservice, Wasserversorgungstechnik)
  • Tiefbauer (z.B. Asphaltbauer, Brunnenbauer, Kanalbauer, Rohrleitungsbauer, Spezialtiefbauer, Tiefbaufacharbeiter, Wasserbauer)
  • Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
  • Baustoffprüfer, Werkstoffprüfer, Biologielaborant, Chemielaborant, Biologisch-Technischer Assistent, Chemisch-Technischer Assistent
  • Fachkraft für Wasserwirtschaft
  • Bauzeichner/ technischer Zeichner
  • Geomatiker, Vermessungstechniker
  • Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie.


Das Vorpraktikum ist durch ein Bestätigungsschreiben des Unternehmens nachzuweisen. Nutzen Sie dafür bitte folgende Praktikumsbescheinigung.

Tätigkeitsfelder für Absolventen (Berufsfelder)

Die Absolventen verfügen über anwendungsbereites Wissen für den Entwurf und die Umsetzung von Ingenieurbauwerken, Anwendungen in der Umweltverfahrenstechnik, Siedlungswasserwirtschaft, Kreislaufwirtschaft, Ländliche Wasserwirtschaft, Umweltdatenerfassung und –auswertung, integrale Planung im ländlichen Raum sowie erneuerbare Energien. Sie sind damit fähig, Anlagen zur Gestaltung und zum Schutz der Umwelt zu planen und zu betreiben.

Charakteristische Tätigkeitsfelder liegen bei Unternehmen im Ver- und Entsorgungsbereich, der Bauwirtschaft, des Umweltanlagenbaus, bei Planungsbüros, Wasser- und Bodenverbänden oder im öffentlichen Sektor (Umweltverwaltungen) wie auch in der Wissenschaft.

Weiterführende Studienmöglichkeiten (Master)

Denjenigen Absolventen des Bachelorstudienganges Umweltingenieurwissenschaften, die sich wissenschaftlich weiter entwickeln wollen und einen höherwertigen beruflichen Abschluss anstreben, stehen viele verschiedene Masterstudiengänge, die im Bereich Umweltwissenschaften im In- und Ausland angeboten werden, offen.

An der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät wird dazu derzeit folgender Masterstudieng angeboten:

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