Studienablauf

Gliederung des Studiums

  • Der Masterstudiengang wird mit den Schwerpunktbereichen Biologie, Technik und Wirtschaft angeboten und gliedert sich in einen Pflicht- und Wahlpflichtbereich. Im Pflichtbereich sind 10 Module im Umfang von 90 Leistungspunkten und im Wahlpflichtbereich Module im Umfang von 30 Leistungspunkten zu studieren.
  • Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester. Ein Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.
  • Der Masterstudiengang eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, ab dem zweiten Fachsemester alternativ zum Prüfungs- und Studienplan, ein Semester an einer ausländischen Hochschule zu absolvieren.
  • Im dritten Semester findet ein verpflichtendes, zweimonatiges (Groß)Praktikum statt. Das Praktikum kann auch im Ausland absolviert werden. Darüber hinaus wird allen Studierenden empfohlen, fachspezifische oder -ergänzende Praktika außerhalb der Universität zu absolvieren.

Studienablaufplan

Wahlpflichtmodule

Die Wahlpflichtmodule eröffnen den Studierenden die Möglichkeit, ihr Studium nach eigenen Fähigkeiten, Interessen und gewünschten beruflichen Einsatzgebieten selbst zu gestalten.

Der Masterstudiengang Aquakultur bietet Wahlpflichtmodule in den Schwerpunktbereichen Biologie, Technik und Betriebswirtschaft an. Das Modulangebot wird durch zwei Wahlpflichtmodule, die sich mit Rechtsfragen beschäftigen, komplettiert.

Die Studierenden wählen zu Beginn des Studiums einen der drei Schwerpunktbereiche aus und belegen in diesem Module im Umfang von mindestens 24 Leistungspunkten. Insgesamt sind Wahlpflichtmodule in einem Umfang von mindestens 30 Leistungspunkten belegen.

Schwerpunktbereich Biologie 

  • Spezialbereiche der Aquakultur - Statistische Grundlagen, Design, und Analyse von Experimenten in Labor und Freiland
  • Krankheiten und Parasiten aquatischer Organismen
  • Geo - Informationssysteme
  • WasserqualitätSpezialangebote
  • Elektronisches Lehrangebot

Schwerpunktbereich Technik

  • Einführung in die Informatik
  • Kontrollsysteme / Automation
  • Hydraulische Strömungsmaschinen
  • Leichtbauwerkstoffe
  • Entwerfen und Berechnen von seegebundenen Anlagen der Aquakultur

Schwerpunktbereich Wirtschaft

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Organisation und Personalwirtschaft
  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Strategisches Marketing
  • Einführung in die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
  • Finanzbuchhaltung
  • Kosten- und Leistungsrechnung

sonstige Wahlpflichtmodule

  • Privates Wirtschaftsrecht
  • Umweltrecht und Meeresnaturschutz

Natürlich steht es den Studierenden frei, auch darüber hinaus zusätzlich weitere Lehrveranstaltungen der Universität Rostock zu besuchen und sich dies ggf. anrechnen und/oder auf dem Master-Zeugnis anerkennen zu lassen. Die Universität Rostock bietet hierzu mit ihrem breiten Fächerspektrum zahlreiche interessante Möglichkeiten.

Für die Wahlpflichtmodule haben sich die Studierenden des ersten Semesters innerhalb der ersten beiden Vorlesungswochen des Wintersemesters im Studienbüro anzumelden. In den Folgesemestern erfolgt die Anmeldung in der Regel bis zum Ende der Vorlesungszeit des zeitlich davor liegenden Semesters.

Stundenplan / Lehr- und Lernformen

Die Studierenden erhalten für jedes Semester einen Stundenplan, in dem die Lehrveranstaltung der im jeweiligen Semester anstehenden Module terminiert sind.

Die Inhalte des Studiums werden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen vermittelt, die durch die Anwendung verschiedener Lehr- und Lernformen gekennzeichnet sind. Folgende Lehrveranstaltungsarten kommen zum Einsatz


Prüfungen

In der Regel schließt jedes Modul zum Ende des jeweiligen Semesters mit einer Modulprüfung ab. Die Modulprüfung kann in Form einer schriftlichen Klausur, einer mündlichen Prüfung oder auf andere Weise (z.B. Belegarbeit oder Präsentation) erfolgen.

Die Prüfungstermine liegen immer in den ersten vier Wochen unmittelbar im Anschluss an die Vorlesungszeit.

Gemäß Studien- und Prüfungsordnung können in einem Modul zu erbringende Studienleistungen als Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung bestimmt werden. Prüfungsvorleistungen können sein: Projektdarstellungen, die Teilnahme an Exkursionen mit Gemeinschaftsprotokollen, die Absolvierung von Praktika und Praktikumsprotokolle, Referate, Präsentationen, Belege, morphologische Zeichnungen, schriftliche Ausarbeitungen sowie die Anwesenheit in Übungen und Seminaren.