Professur für Wasserwirtschaft

Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Tränckner



17. Aquamasters 2026 - Gruppenbild aller Teams

17. Aquamasters in Rostock

17. Aquamasters 2026 - Zweikampf

Nicht nur bei der WM in Übersee wird spannender Fußball geboten. Am Samstag, dem 20. Juni kämpften 10 Teams von wasserwirtschaftlichen Professuren und Forschungseinrichtungen aus Deutschland um den „Aquamaster“-Titel im Fußball. Gastgeber bei der 17. Auflage des Turniers war die Professur für Wasserwirtschaft der AUF. 

Abweichend vom gewohnten Rasenballsport luden die Rostocker dieses Mal zum Beachsoccer in die AOK-Arena Warnemünde. Bei strahlendem Sommerwetter lieferten sich die Teams im wahrsten Sinne heiße Duelle um den Meistertitel. Im Finale war der Heimvorteil offensichtlich: 1. NW Sandcastle United (Nordwasser) gegen die Rostocker Möwenschubser (Uni Rostock, Wasserwirtschaft). Hier musste sich das Uni-Team in hartem Kampf dem überragend spielenden Nordwasser-Team geschlagen geben und freute sich dennoch riesig über die bisher beste Platzierung in diesem traditionsreichen Turnier.

Wie immer wurde die Veranstaltung mit einem kleinen Rahmenprogramm mit Stadtführung und Besichtigung der Rostocker Kläranlage abgerundet. Wir danken allen Unterstützern der Veranstaltung und insbesondere den Sponsoren: der Nordwasser GmbH sowie der DWA und dem DVGW

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17. Aquamasters 2026 - Siegerteam 1.NW Sandcastle United (Nordwasser GmbH)
Siegerteam - 1.NW Sandcastle United (Nordwasser GmbH)
17. Aquamasters 2026 - Gruppenbild Rostocker Möwenschubser (Professur für Wasserwirtschaft, Uni Rostock)
Gastgeber und 2. Platz - Rostocker Möwenschubser (Professur für Wasserwirtschaft)

Fahrrad-Exkursion entlang der Rotbäk

Schöpfwerk Conventer Niederung
Schöpfwerk Conventer Niederung
Jemnitzschleuse
Jemnitzschleuse

Von der Quelle bis zur Mündung - unsere UIW-Fahrrad-Exkursion!

Bei bestem Wetter hieß es für das 2. Bachelor-Semester im Modul „UIW in Forschung und Praxis“: ab aufs Rad! Es wurde die Theorie gegen die Praxis getauscht und entlang der Rotbäk verschiedene wasserwirtschaftliche Anlagen besichtigt.

​Unsere Route führte uns vom AUF-Campus einmal quer durch die Region bis an die Ostsee. Unterwegs gab es jede Menge spannende Einblicke in die Wasserwirtschaft direkt vor unserer Haustür.

Unsere Boxenstopps:
- ​Kiefernweg (Rostock Südstadt): Start an der Quelle der Rotbäk & Einblicke in die dezentrale Regenwasserbewirtschaftung.
- ​Lambrechtshagen: Hochwasserschutz live erleben & die Ergebnisse einer gelungenen Renaturierung.
- ​Kläranlage Bad Doberan: Ein Blick hinter die Kulissen der Abwasserreinigung.
- ​Schöpfwerk Conventer Niederung: Beeindruckende Technik im Küstenschutz.
- ​Jemnitzschleuse: Das große Finale direkt an der Ostsee!

Insgesamt 28 km sind die Studierenden bis zur Ostsee geradelt, um dann auf dem Rückweg doch noch von den Regenwolken eingeholt zu werden. 

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Neue Regenwasserbewirtschaftungsanlage im Justus-von-Liebig-Weg 6

Anlagenüberblick für die RWB-Analge im JvLW
Anlagenüberblick
Studierende während der Bauphase der Versickerungsmulde
Versickerungsbecken in der Bauphase
Studierende während der Bauphase der Zisterne und Drahtschotterkörbe
Regenwasserzisterne mit Gabionenwand

Während der Projektwoche im Sommersemester 2026 entstand im Innenhof des Justus-von-Liebig-Weg 6 eine neue multifunktionelle Regenwasserbewirtschaftungsanlage sowie ein Hochmoorbiotop. Die Baumaßnahme wurde als Praxisprojekt von 36 Studierenden und 10 Mitarbeitenden der Fakultät für Agrar, Bau und Umwelt umgesetzt.

Durch die Maßnahme werden über 1.300 m² Dachflächen von dem städtischen Mischwassersystem bei Regen- und Starkregenereignissen mit Jährlichkeiten bis zu 5 Jahren weitestgehend entkoppelt. Um das zu erreichen, wurde ein Versickerungsbecken, eine begehbare Versickerungsmulde und eine Zisterne eingebaut. Für Lehr- und Anschauungszwecke wurde außerdem noch ein künstliches Hochmoor im Rahmen des Projekts OptiMuM errichtet.

Innerhalb von 6 Arbeitstagen konnten die Mitwirkenden vielfältige baupraktische Erfahrungen sammeln. Dazu gehörten zum Beispiel die getrennte Lagerung von Ober- und Unterboden für den Bodenschutz, korrekte gleichmäßige Böschungsgestaltung, sicherer Aufbau von Gabionen und Trockenmauern, die Installation einer Zisterne mit Kiesunterbau und allgemein der Umgang auf einer Baustelle.

Am letzten Tag der Projektwoche wurden alle Erdarbeiten pünktlich abgeschlossen und es konnte die gelungene Umsetzung der Baumaßnahme beim gemeinsamen Grillen gefeiert werden. Einsatzfähig ist die Anlage, sobald die technischen Anschlüsse an das Kanalnetz erfolgt sind und Gras über die Sache gewachsen ist. Voraussichtlich ab Herbst 2026 kann die Mulde als grüner Seminarraum genutzt werden.

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Save-the-Date zur APRIORA Abschlusskonferenz

Drei Jahre Zusammenarbeit. Eine zentrale Frage: Wie können wir die Abwasserwirtschaft intelligenter gestalten und die Emissionen von Mikroverunreinigungen wirksamer reduzieren?

Am 14. und 15. September 2026 wird APRIORA-Projekt sich in Helsinki präsentieren. APRIORA entwickelt einen innovativen Ansatz zur Risikobewertung und ein GIS-basiertes Tool, um Behörden und Abwasserbetreibern dabei zu helfen, die Emissionen von Arzneimittelrückständen in unseren Gewässern besser zu verstehen und zu reduzieren. Durch die Kombination von Überwachung, Modellierung und Risikobewertung ermöglicht das Projekt fundiertere und kosteneffizientere Entscheidungen darüber, wo Maßnahmen am dringendsten erforderlich sind.

Auf unserer Abschlusskonferenz kommen politische Entscheidungsträger, Forscher, Umweltbehörden und Fachleute aus der Wasserwirtschaft zusammen, um zu erörtern, wie diese Lösungen von Pilotierungen zu einer breiteren Umsetzung in der gesamten Ostseeregion übergehen können. Auf dem Programm stehen Expertendiskussionen zu Pilotergebnissen, risikobasierter Entscheidungsfindung, Governance- und Regulierungsrahmen sowie Wege zur Skalierung, ergänzt durch gezielte Networking-Möglichkeiten. Von realen Pilotversuchen in fünf Ländern bis hin zu praktischen Instrumenten zur Priorisierung von Modernisierungen in der Abwasserbehandlung liefert APRIORA konkrete Lösungen für sauberere Gewässer. Nun ist es an der Zeit, zu erörtern, wie es weitergeht.

14.–15. September 2026 Helsinki, Finnland

Merken Sie sich den Termin vor und bleiben Sie auf dem Laufenden.

Weitere Informationen: interreg-baltic.eu/project/apriora/


EU-KARL - Herausforderungen und Perspektiven für die Region

Am 4. November 2025 fand unsere zweijährlich stattfindende Rostocker Abwassertagung statt. Dieses Jahr erstmalig im Technologie Zentrum Warnemünde. 

Die diesjährige Rostocker Abwassertagung stand ganz im Zeichen der neuen europäischen Kommunalabwasserverordnung. Die hier formulierten Ziele und Anforderungen sind umfassend und herausfordernd.Auf der Veranstaltung wurden deshalb die geplanten konkreten Umsetzungen in deutsches Recht diskutiert und eine Positionsbestimmung mit Fokus aus den norddeutschen Raum vorgenommen. Darauf aufbauend wurden Lösungsansätze und Werkzeuge zur Erreichung der Anforderungen vorgestellt. Der Erfahrungsaustausch mit Vortragenden aus anderen Regionen sorgte für interessante Perspektivwechsel. Das Themenspektrum umfasste dabei fast alle der aktuell intensiv diskutierten Punkte der EU-KARL.Im Fazit lässt sich festhalten, dass die formulierten Ziele zwar ambitioniert, aber durchaus erreichbar sind. Grundvoraussetzung ist gute strategische Planung in enger Kooperation von Behörden und Aufgabenträgern.

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Save the date: “The Future of Water in the Changing World: Innovations in PFAS and micropollutants”

Wir freuen uns, Sie am 19. und 20. November 2025 zu der internationalen Konferenz in Berlin einzuladen. Diese wichtige regionale Veranstaltung widmet sich der Erforschung innovativer Lösungen für den Umgang mit organischen Mikroverunreinigungen, einschließlich Pharmazeutika und Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS), im Kontext der sich entwickelnden Regulierungslandschaft in Europa.

Die Konferenz wird europäische, nationale und lokale politische Entscheidungsträger und Experten zusammenbringen, um die folgenden Themen zu diskutieren:

  • Verknüpfung der neuen EU-Politik mit ihrer Umsetzung im Ostseeraum
  • Neueste Daten und Empfehlungen zur Überwachung von PFAS in der aquatischen Umwelt
  • Getestete innovative Abwasserbehandlungstechnologien zur Entfernung organischer Mikroverunreinigungen
  • Instrumente zum Aufbau von Kapazitäten und vorgelagerte Maßnahmen für Kommunen zur Reduzierung gefährlicher Stoffe
  • Möglichkeiten für sektorübergreifende Partnerschaften zur Verbesserung der Wasserqualität und Nachhaltigkeit

Diese Konferenz wird gemeinsam von den Teams zweier transnationaler Projekte - EMPEREST und APRIORA - organisiert, die vom Interreg BSR-Programm finanziert werden, und bietet eine einzigartige Plattform für Wissensaustausch und Zusammenarbeit.

Mehr Informationen auf der Webseite

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an dieser wichtigen Veranstaltung!


Veröffentlichung - Spatial tools for river management: capacity building through GIS

Fließgewässer und ihre Ökosysteme sind vielfältigen Belastungensfaktoren ausgesetzt, vorrangig durch menschliche Einflüsse wie bauliche Eingriffe, Wassereinleitungen und -entnahmen, oder Landnutzung im Einzugsgebiet. Zunehmend überlagern sich diese mit den Folgen des weltweiten Klimawandels – etwa Überflutungen nach Starkregen oder Niedrigwasser in Trockenheitsperioden. Diese Einflussfaktoren stehen in komplexen, oftmals räumlichen bedingten Zusammenhängen oder Wirkungsketten innerhalb des Gewässereinzugsgebiets. Der Artikel "Spatial Tools for River Management: Capacity Building through GIS" beleuchtet aktuelle und zukünftige Herausforderung des Gewässermanagements mit räumlichem Bezug und stellt die Bedeutung von räumlichen Analysen in Geoinformationssystemen (GIS) zu ihrer Bewältigung dar. Deren Nutzung erfordert geeignete Daten, Werkzeuge und geschulte Akteure. Ausgehend von Evaluation des Projekts OSWeGe stellt die Veröffentlichung deshalb heraus, wie berufsbegleitende GIS-Trainings zur Handlungsfähigkeit regionaler Akteure des Gewässermanagements beitragen.

Zur Veröffentlichung


Veröffentlichung von QGIS-Pugins

QGIS ist ein Open Source-Geoinformationssystem (GIS), das sich über die letzten 20 Jahre aufgrund seiner freien Verfügbarkeit von Software und Dokumentation, einer Vielzahl an Geodaten-Werkzeugen und der Kompatibilität zu zahlreichen Datenformaten und Datenbanken bei Forschungseinrichtungen, Planer, Behörden und Verbänden als Alternative zu kommerziellen GIS etabliert hat. Anwender der Software können mithilfe sogenannter “Plugins” den Funktionsumfang von QGIS beliebig erweitern (beispielsweise neue GIS-Werkzeuge oder Schaltflächen in das Programm integrieren) und diese über das Plugin repository anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Im Rahmen der Forschungsprojekte PROSPER-RO und OSWeGe wurden drei solche Erweiterungen entwickelt und veröffentlicht:

  • WaterNetAnalyzer: Erstellung von Fließgewässernetzen, Routing entlang von Fließwegen
  • Generate SWMM inp: Import und Export von Modelldaten und Ergbnissen aus SWMM (gekoppelte hydrologische und hydraulische Modelle von Kanalnetzen und Fließgewässern); Eine detaillierte Beschreibung ist verfügbar unter: https://doi.org/10.3390/w14142262
  • OSWeGe_tools: Eine Werkzeugsammlung zur Geodatenaufbereitung für Wasser- und Bodenverbände

Aquamaster 2025

Jedes Jahr kämpfen wasserbezogene Arbeitsgruppen aus ganz Deutschland, um den Fußball-Sieg bei den Aquamasters. Dieses Mal war unsere Arbeitsgruppe am 4. und 5. Juli zu Gast bei den vorjahres Siegern “TUBA”, ein Zusammenschluss aus TU Berlin und UBA, in Berlin. 

Nach der Niederlage im letzten Jahr, hatten wir uns für dieses Jahr wieder mit Fachbereich Siedlungswasserwirtschaft der TU Berlin um Matthias Barjenbruch verbündet. Diese Kombination ist schon bei den Aquamasters 2023 sehr stark gewesen. Nach einem spannenden Austausch und einer anschließenden Führung durch die Hallen und Labore unserer neuen Teamkollegen am Freitag, ging es Abends gemeinsam zur Außenstelle “Berlin-Marienfelde” des UBAs für die Gruppenauslosung und Kennenlernen der anderen Teams. Hier durften wir zudem den Laborstandort mit seinem Wasserwerk, Lysimeterstationen, S2-Labor und vielem mehr umfassend besichtigen. 

Am Samstag fand für die 8 Teams das eigentlich Fußballturnier auf dem Sportplatz des FC Internationale Berlin statt. Gespielt wurde mit 5+1 auf Kleinfeld. Schon nach der Gruppenphase stand fest, das die Rostocker mit der Verstärkung aus Berlin eine Chance auf den Sieg haben. Am Ende reichte es für den 3. Platz

Sieger wurden verdient die Berliner Wasserbetriebe. Das führt allerdings dazu, dass die Aquamaster 2026 nach den bisherigen Regeln wieder in Berlin stattfinden würden. In gemeinsamer Abstimmung der ersten drei Plätze werden die Aquamaster 2026 deshalb zum ersten Mal bei uns in Rostock stattfinden!

Ein besonderes Dankeschön geht an Daniel Mahringer vom UBA für die Organisation dieser Rund um gelungenen Veranstaltung! 
Wir freuen uns darauf, euch nächstes Jahr in Rostock, vielleicht am Strand, wiederzusehen.


Veröffentlichung - Stoffliche Belastung auf gewerblich genutzen Flächen

Niederschlagsabflüsse von gewerblich genutzten Flächen weisen eine spezifische stoffliche Belastung auf, die verglichen mit Niederschlagsabflüssen urbaner Flächen, unzureichend erforscht ist.
Im Rahmen des Moduls „Forschungsprojekt“ wurde ein Review Paper veröffentlicht, in dem die Ergebnisse zu den Probenahmemethoden, den Belastungsparametern und deren Konzentrationsbereichen von verschiedenen nicht-urbanen Landnutzungstypen zusammengefasst wurden. Die betrachteten Studien weisen hinsichtlich der Probenahme- und Analysemethode, der beprobten Phase (Wasser oder Sediment) und der betrachteten chemischen Parameter eine hohe Heterogenität auf, wodurch die statistische Zusammenfassung der Messwerte erschwert wird. Um die Umweltbelastungen zuverlässig abschätzen und eindämmen zu können, ergibt sich die Notwendigkeit nach standardisierten Monitoringverfahren und individuell angepassten Strategien zur Niederschlagswasserbehandlung.

zur Veröffentlichung


Nordmagazin - Rostock 2025: Neue Wege für die Stadtplanung

Im Nordmagazin wurde ein kurzer Beitrag mit Beteiligung der Professur für Wasserwirtschaft und Sven Schmeil vom Amt für Umwelt- und Klimaschutz gezeigt. Übergeordnetes Thema ist hierbei die Kommunale Gemeinschaftsaufgabe (KOGA) - Schwammstadt, Binnenhochwasserschutz und Starkregenvorsorge. 

Die neue Podcast-Folge "MV im Fokus" zeigt, wie sich die Stadt in der Zukunft aufstellen will - zum Beispiel im Hochwasserschutz. Hier der Link zum Podcast.

Nordmagazin 27.02.2025

PFAS und Arzneimittel im Wasserkreislauf - Im Hinblick auf die gesetzlichen Anforderungen

Am 12. Februar 2025 fand eine Veranstaltung zu diesem Thema an der Universität Rostock statt, die sich explizit an die Aufgabenträger der Wasserwirtschaft, insbesondere Kläranlagenbetreiber und regional verantwortliche Umweltbehörden richtet. In Kooperation der beiden EU-Interreg Baltic Sea Region geförderten Projekte EMPEREST und APRIORA haben der DWA-Landesverband Nord-Ost, die Fakultät für Agrar- und Umweltwissenschaften der Universität Rostock und das Fachgebiet für Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität Berlin ein spannendes Programm mit Referent*innen aus Praxis, Behörden und Forschung dargeboten.

Neben den gesetzlichen Anforderungen an die Wasser- und Abwasserbetriebe in Bezug auf Spurenstoffe, erfahren Sie auch mehr über PFAS und Arzneimittelbefunde in der aquatischen Umwelt und Risikobewertung sowie technische Möglichkeiten für die Viertbehandlung. Zudem wurden Beispiele aus der Praxis für den Betrieb, Reinigungsleistung und Kosten von 4. Reinigungsstufen vorgestellt. 

Wir haben uns sehr über Ihr zahlreiches Kommen und das Interesse gefreut! Die Veranstaltung hat uns erneut gezeigt, wie wichtig das Thema Spurenstoffe im Abwasser und im Wasserkreislauf ist. Falls Sie sich für das PFAS-Risikobewertungs-Tool und die Trainingsmaterialien von EMPEREST interessieren und sich nicht bereits beim Workshop in die Liste eingetragen haben, können Sie sich gerne noch nachträglich melden.

 

© Universität Rostock, Professur Wasserwirtschaft/ Projekt APRIORA, 
    kofinanziert vom EU-interreg Programm Baltic Sea Region


Uni im Rathaus: Zukunft im Fluss?

Wie die Warnow in Zeiten des Klimawandels entlastet- und die Trinkwasserversorgung sowie Abwasserentsorgung in Rostock zukunftssicher gestaltet werden kann, ist Auftaktthema der 4. Staffel UNI IM RATHAUS am Donnerstag, den 8. August um 19 Uhr.

Über die „Zukunft im Fluss?“ diskutieren am Eröffnungstag der Hanse Sail 2024 auf dem Science@Sail-Campus der Universität Rostock im Stadthafen:

  • Niels Goldammer, Teamleiter für die strategische Entwicklung der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung Nordwasser GmbH
  • Dr. Ute Fischer-Gäde, Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität der Hanse- und Universitätsstadt Rostock
  • Dr. Dirk Haseler, Meeresmüllforscher vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
  • Prof. Jens Tränckner, Professur für Wasserwirtschaft

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Neuer Leitfaden zum Umgang mit Niederschlagswasser auf Landwirtschaftsbetrieben

Hof- und Verkehrsflächen von Landwirtschaftsbetrieben (LWB) und Biogasanlagen (BGA) bergen durch den Umgang mit Biomasse, tierischen Fäkalien und ggf. auch Düngemitteln sowie sonstigen Einsatzstoffen ein großes Potential zur Beeinträchtigung der Niederschlagswasserqualität. Dies gilt insbesondere dann, wenn es nicht gelingt, die auf den Anlagen anfallenden Stoffströme sachgerecht zu bewirtschaften.

Das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern hat deshalb das Steinbeis Transferzentrum (STZ) Wasser, Landschaft und Umwelt, welches über einen Kooperationsvertrag mit der Professur verbunden ist, mit der Erstellung eines entsprechenden Leitfadens beauftragt. Dieser soll sowohl den Planern und Betreibern solcher Anlagen als auch den zuständigen Genehmigungs- und Überwachungsbehörden als Werkzeug für eine fachgerechte und rechtssichere Bewirtschaftung von Niederschlagswasser dienen.  

Der Leitfaden und der zugehörige ausführliche Erläuterungsbericht sind auf der Seite des Ministeriums veröffentlicht.

Leitfaden | Langfassung


13. Rostocker Abwassertagung am 7. November 2023

Bewirtschaftung und Behandlung von Niederschlagswasser - Umsetzung des DWA-A 102 und flankierender Regelwerke in der Praxis

Quelle: Universität Rostock
Quelle: Universität Rostock


Die 13. Rostocker Abwassertagung fand am 7. November 2023 in der ausgebuchten Hansemesse Rostock Schmarl statt.

Die Notwendigkeit einer nachhaltigen und gewässerschonenden Bewirtschaftung von Regenwetterabflüssen hat mit Einführung des DWA-Regelwerks A/M 102 eine hohe Verbindlichkeit für die Umsetzung erreicht. Die Anforderungen an einen naturnahen Wasserhaushalt und die stoffliche Behandlung, einschließlich einer immissionsorientierten Bewertung von Gewässereinleitungen werden hier strukturiert zusammengeführt. Dies wird flankiert durch passgenaue Arbeits- und Merkblätter zur dezentralen Regenwasserbewirtschaftung und stofflichen Behandlung in zentralen Anlagen.

Ausgehend von einer fundierten Vorstellung relevanter Regelwerke durch die federführenden Autoren wurden Möglichkeiten und Werkzeuge für eine strukturierte Umsetzung diskutiert. Erfahrungsberichte und gelungene Praxisbeispiele illustrierten die erforderliche Kooperation verschiedener Aufgabenträger und Behörden, aber auch die damit einhergehenden Potenziale.

Ein Ausstellerbereich ermöglichte weiterführende Einblicke in innovative konzeptionelle und technische Lösungen für ein nachhaltiges Regenwassermanagement. Wie immer gab es auch ausreichend Gelegenheit für Diskussion und den informellen Austausch.

Weitere Informationen, Eindrücke in Bildern sowie verfügbare Downloads auf der Webseite der Tagung unter https://abwassertagung.auf.uni-rostock.de/


Interreg-Projektantrag APRIORA erfolgreich

Im zweiten Call des interreg Programms Baltic Sea Region war der Projektantrag „Improved risk assessment for strategic water management to reduce micro-pollutant emissions in the Baltic Sea Region” erfolgreich.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer GIS-gestützten Risikobewertung für Arzneimitteleinträge aus Kläranlagen in die Oberflächengewässer. Hierfür soll gezieltes Monitoring an strategischen Messpunkten mit Emissions- und Transportmodellen im Gewässer kombiniert werden. Dies ermöglicht eine räumlich hoch aufgelöste Abschätzung von Spurenstoffkonzentrationen im Gewässerverlauf und eine darauf aufbauende multikriterielle Risikobewertung. Erstmals soll hier auch das Risiko für gesteigerte Antibiotikaresistenzen gewässerübergreifend bewertet werden.
Der aktuelle Entwurf der EU-Kommunalabwasserrichtlinie fordert eine entsprechende Risikobewertung bis zum Jahr 2030 als Grundlage für die Priorisierung von Kläranlagen, die eine weitergehende Spurenstoffeliminierung („4.Reinigungsstufe“) benötigen.
APRIORA möchte hierfür ein belastbares Bewertungsverfahren liefern, welches von den zuständigen Fachbehörden ohne vertieftes Expertenwissen genutzt werden kann. Ein parallel aufzubauendes Weiterbildungsmodul soll einen schnellen Einstieg die Thematik und wesentliche Fertigkeiten zum Umgang mit dem entwickelten Bewertungssysem vermitteln.
Der Projektantrag wurde durch die Professur Wasserwirtschaft koordiniert, welche auch das Vollprojekt mit einem Budget von ca. 3 Mio. Euro federführend begleiten wird. Beteiligt sind 9 Partner aus Deutschland, Finnland, Schweden, Polen und Lettland sowie ca. 20 assoziierte Organisationen (Umweltbehörden, Kommunen, Betreiber von Abwasseranlagen). Geplanter Projektstart ist im November 2023.

Weiterführende Links:

Interreg Baltic Sea Region
https://interreg-baltic.eu/

EU-Kommunalabwasserrichtlinie
https://www.eea.europa.eu/publications/urban-waste-water-treatment-for

Stellungnahme des UBA zur E_-Kommunalabwasserrichtlinie
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/moving-forward-the-european-commissions-proposal


Geländepraktikum an der Zarnow am 24.5.2023

Das Modul Komplexe Landschaftsanalyse verknüpft anhand praktischer Anwendungsbeispiele die umweltingenieurwissenschaftlichen Disziplinen Hydrologie, Bodenphysik, Landschaftsökologie und Standortkunde, Landschaftsplanung und -gestaltung sowie - Wasserwirtschaft. Beim Geländepraktikum an der Zarnow am 24.5.2023 stand der Spaß am interdisziplinären Arbeiten im Freien sichtlich im Vordergrund. In Kleingruppen wurden mit verschiedenen Messmethoden Daten für die Belegarbeiten erhoben. Das Ziel ist, dass die StudentInnen den Einfluss des Menschen auf den Landschaftsraum, die Ökosysteme und die Nutzbarkeit in vielfältiger Weise und mit einer großen Palette an geeigneten Werkzeugen und Methoden einschätzen und bewerten können, um gegebenenfalls Prozesse nachhaltig und umweltgerecht zu beeinflussen. [hier geht es zur Galerie]


Exkursion zum Bewässerungssystem von Karls Erdbeer-Hof am 20.10.2022

Einblicke in das Bewässerungssystem von Karls Erdbeer-Hof bot die Exkursion im Master Modul Be- und Entwässerung am 20.10.2022. Die Studierenden folgten dabei dem Pfad des Wassers von der Fassung am Peezer Bach bis zur Erdbeere. Marcin Kucper, studierter Biotechnologe und Leiter des Bewässerungsystems konnte mit interessanten Insights die Abläufe der Wasserversorgung vor, während und nach der Vegetationsperiode spannend am praktischen Beispiel aufzeigen. Vielen Dank! [hier geht es zur Galerie]


Einführungsveranstaltung Umweltingenieurwissenschaften am 06.10.2022

Die Einführungsveranstaltung Umweltingenieurwesen am 06.10.2022 endete mit einem AnwendungsbeiSpiel am Regenwasserversickerungsbecken hinter dem Rechenzentrum. Hier galt es innerhalb kürzester Zeit die realen Folgen der Klimaerwärmung abzuschätzen und ingenieurstechnisch zu bewerten und dadurch „sensible Forschungsgeräte“ vor einem Unwetter zu schützen. Für die Flächenaufnahmen und Versickerungstests standen vor allem Teamarbeit und Spaß am praktischen Lernen und intuitives Erfassen und Bewerten der gegebenen Umweltparameter im Vordergrund. Für das gelungene und aktive Mitmachen aller Studierenden bedanken sich die MitarbeiterInnen aus der Wasserwirtschaft. [hier geht es zur Galerie]


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12. Rostocker Abwassertagung am 10.09.2019

Quelle: MV1

11. Rostocker Abwassertagung am 26.09.2018

KOGGE - Kommunale Gewässer gemeinschaftlich entwickeln

Quelle: MV1

Phosphor-Dialog am 21.08.2018

https://phosphor-dialog.auf.uni-rostock.de/