Hydrologie und ländlicher Wasserbau

Die Professur Hydrologie und ländlicher Wasserbau wird von Prof. Dr. Paul Wagner geleitet. Die Professur befasst sich in Lehre und Forschung mit dem Wasserhaushalt von Standorten und Einzugsgebieten sowie mit ingenieurhydrologischen Fragestellungen.

Forschungsschwerpunkte der Professur Hydrologie und ländlicher Wasserbau liegen im Bereich der Auswirkungen des Globalen Wandels auf den Landschaftswasser- und -stoffhaushalt sowie der Erarbeitung von Managementstrategien. Dazu gehören insbesondere die Interaktionen von Landnutzung und Hydrologie in Flusseinzugsgebieten, die Untersuchung hydrologischer Prozesse in unterschiedlichen Zeit- und Raumskalen sowie die Analyse hydrologischer Extremsituationen. In der Feldforschung liegt ein Fokus auf der Messung der Evapotranspiration u.a. an der Lysimeterstation Groß Lüsewitz.

Die Hydrologie gehört zu den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern in den Bachelorstudiengängen Agrarwissenschaften und Umweltingenieurwesen. Das Wissen über hydrologische Prozesse und die Beeinflussung des Wasserhaushaltes durch menschliche Eingriffe soll befähigen, entsprechende Zusammenhänge bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zu berücksichtigen. Die qualifizierte Auftragsvergabe bzw. die Bearbeitung hydrologischer Fragestellungen setzt daneben Kenntnisse über Arbeitsmethoden der Ingenieurhydrologie voraus, die Gegenstand der Ausbildung in den Vertiefungsmodulen des Studiengangs Umweltingenieurwesen bzw. im daran anknüpfenden Masterstudium sind.

kleiner Bach in der Rostocker Heide
im Hütelmoor bei Rostock
bei Hochwasser