Master Aquakultur

Der Masterstudiengang Aquakultur gehört seit dem Wintersemester 2009/2010 zum Studienprogramm der Fakultät. Zum Wintersemester 2014/2015 wurde eine Überarbeitung der Studien- und Prüfungsordnung vorgenommen.

Eine Übersicht mit allgemeinen Angaben und Informationen zur Zulassung für diesen Studiengang finden Sie hier.


Hinweise zur Einschreibung

Studieninteressierte für den Studiengang Aquakultur reichen mit den Einschreibungsunterlagen ein Motivationsschreiben sowie Nachweise über eventuell durchgeführte Praktika in diesem Bereich ein.

Vermerken Sie in ihrem Motivationsschreiben bitte, welche der drei möglichen Schwerpunktbereiche (Biologie, Technik, Wirtschaft) sie voraussichtlich wählen möchten. Bis zum Ende der ersten Vorlesungswoche ist eine verbindliche Entscheidung für einen der drei Schwerpunktbereiche zu treffen.

Unter dem Schwerpunktbereich Biologie sind Kurse wie Statistische Auswertungsverfahren, Wasseranalytik, Fischkrankheiten und Parasiten, GIS und verschiedene e-learning Module wählbar.

Der Schwerpunktbereich Technik beinhaltet Kenntnisse zur Informatik, Kontrollsysteme, Automation, Strömungsmaschinen, Werkstoffe sowie das Berechnen von seegestützten Aquakulturanlagen.

Im Schwerpunktbereich Wirtschaft werden Kenntnisse der Betriebswirtschaft, Organisation und Personal, Marketing, Buchhaltung und Controlling erworben, welche auf eine spätere Betriebslaufbahn vorbereiten. Diese Vertiefung ist von Bewerbern mit einem ersten Abschluss in Betriebswirtschaft nicht wählbar.

Im Rahmen der Einführungswoche findet eine gesonderte Informationsveranstaltung zu den Schwerpunktbereichen des Masterstudienganges statt. Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit an den Studienberater und den Studiengangsverantwortlichen wenden.


Ziele und Charakteristik

Der Masterstudiengang Aquakultur ist ein forschungsorientierter universitärer Studiengang mit einer Gesamtdauer von 2 Jahren. Er vermittelt den Studierenden Kernkompetenzen im Bereich der marinen Fischaquakultur, des Sea-Ranchings und der Aquakultur aquatischer Algen. Darüber hinaus werden Kompetenzen der Betriebswirtschaft, des Fischerei-, Umwelt- und Naturschutzrechtes und des technischen Anlagenbetriebs erarbeitet, die die Studierenden befähigen, die komplexen Problemstellungen in der Entwicklung und Anwendung der Aquakultur zu bearbeiten.

Inhaltliche Anforderungen

Studieninteressierte haben einen Bachelorabschluss mit mindestens 2,6  in den Fachrichtungen Agrar- und Ingenieurswissenschaften, Lebensmittelwissenschaften, Biologie oder Betriebswirtschaft abgeschlossen. Zudem werden wegen der internationalen Ausrichtung des Studienganges englische Sprachkenntnisse benötigt, die mindestens dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Besonderheiten

An der Durchführung des interdisziplinären Studiums sind sieben Fakultäten der Universität Rostock sowie spezialisierte außeruniversitäre Einrichtungen beteiligt.

  • Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät (AUF)
  • Fakultät für Informatik und Elektrotechnik (IEF)
  • Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik (MSF)
  • Juristische Fakultät (JUF)
  • Interdisziplinäre Fakultät (INF)
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (MNF)
  • Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät (WSF)
  • Bundesamt für Naturschutz Insel Vilm (BfN)
  • Deutsches Meeresmuseum Stralsund (DMM)
  • Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit Insel Riems (FLI)
  • Johann Heinrich von Thünen-Institut, Institut für Ostseefischerei Rostock (vTI)
  • Leibniz-Institut für Nutztierbiologie, Dummerstorf (FBN)
  • Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)

Tätigkeitsfelder für Absolventen (Berufsfelder)

Im Studium werden Kompetenzen entwicklet, die auf das erfolgreiche Bewältigen folgender beruflicher Tätigkeitsfelder abzielen:

  • Tätigkeiten als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Forschung und Entwicklung in verschiedensten Bereichen der marinen und limnischen Aquakultur (öffentliche und private Einrichtungen),
  • Leitende Tätigkeiten im entwicklungsorientierten Bereich der kommerziellen Aquakultur verschiedener aquatischer Organismen,
  • Führungskräfte für kleinere und mittelständische Unternehmen im Bereich innovativer Produktion und Produktentwicklung,
  • Tätigkeiten im adminstrativ behördlichen Bereich die ein abgeschlossenes Hochschulstudium erfordern und sich mit speziellen Aspekten der Produktion aquatischer Organismen befassen.

Potentielle Arbeitgeber (auch für Praktika)

In Kooperation mit der Professur bieten verschiedene Arbeitgeber in der Aquakultur Praktikumsplätze für die Studenten an. Neben Unternehmen aus der freien Wirtschaft nehmen auch öffentlich-rechtliche Forschungsinstitutionen, wie zum Beispiel das Institut für Ostseeforschung, Warnemünde, das von Thünen-Institut für Ostseefischerei, Rostock und Max Rubner-Institut, Hamburg, unsere Praktikanten auf. Je nach Praktikumsverlauf bieten die Arbeiten der Praktikanten die Grundlage für ihre spätere Masterarbeit.