Studium - und dann?

Was kann man mit einem Studium an der AUF später machen?

Die Ausbildung an der Fakultät ist sehr breit gefächert. Mit dem Bachelor- und Masterabschluss in Agrar- bzw. Umweltingenieurwissenschaften stehen dir viele Berufsfelder bei den unterschiedlichsten Arbeitgebern offen:

Agrarwissenschaften

  • Landwirtschaftliche Unternehmen
    (Unternehmen im ökologischen und integrierten Landbau)
  • Industrielle Wirtschaft
    (Unternehmen der Nahrungs- und Futtermittelindustrie, des Tourismus)
  • Öffentlicher Dienst
    (Landwirtschaftamt, Verwaltung, Bildung, Forschung)
  • Verbände, Organisationen, Unternehmen im Bereich Kommunikation und Information
    (Wirtschaftsverbände, Zuchtverbände, Verbraucherorganisationen)

Umweltingenieurwissenschaften

  • Unternehmen im Ver- und Entsorgungsbereich
    (z.B. Wasserversorgungs- und Energieversorgungsunternehmen)
  • Unternehmen in der Bauwirtschaft und des Umweltanlagenbaus
  • Planungs- und Umweltingenieurbüros
  • Öffentlicher Dienst
    (Umweltämter, Verwaltung, Bildung, Forschung)
  • Verbände, Organisationen, Unternehmen im Bereich der Kommunikation und Information
    (Wirtschafts- und Fachverbände, Verbraucherorganisationen)

Gibt es Bedarf in den möglichen Berufsfeldern?

Ja, bereits Studenten aus dem ersten Semester werden bei uns manchmal schon umworben. Die Professoren beschweren sich teilweise, dass alle Absolventen so schnell weg sind und keiner für sie übrig bleibt, der universitäre Forschung betreibt oder/und promoviert. Gute Kontaktmöglichkeiten für spätere Jobangebote ergeben sich durch Praktika und über Bachelor- oder Masterthemen in Zusammenarbeit mit außeruniversitären Partnern.

Hat man als Master viel bessere Chancen?

Das ist davon abhängig, was du später machen willst. Das Masterstudium ist eine noch stärkere wissenschaftliche Spezialisierung und Vertiefung des Themengebietes und ausgerichtet auf diejenigen, die gern in der Forschung arbeiten wollen oder eine hohe Position anstreben. Wer z.B. Sachbearbeiter/in in einem Amt oder Betriebsleiter/in eines kleinen oder mittleren Betriebes werden möchte, dem kann der generalistische Bachelor reichen.

Absolventen der AUF

Um dir mal zu zeigen, was man mit einem Studium an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät so alles werden kann, stellen sich hier einige Absolventen unserer Fakultät vor:

Carolin Klatt

Im Oktober 2009 habe ich das Studium der Agrarökologie an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock begonnen und 2015 meinen Abschluss als Master of Science absolviert.

Anschließend konnte ich auf Projektbasis an der Professur Agrartechnologie und Verfahrenstechnik angestellt werden und bis Ende 2017 erste wichtige Berufserfahrungen sammeln.

Von Januar 2018 bis einschließlich jetzt arbeite ich in der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien bei der Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH und freue mich einen Beruf im Land ausüben zu dürfen. Ich beschäftige mich hauptsächlich mit Energieeinsparkonzepten für Landwirtschaftsbetriebe, BImSchG-Anzeigen für Biogasanlagen sowie Klimaschutzkonzepten für Städte und Kommunen.

Bianca Schuster

Ich habe 2011 meinen Master in Landeskultur und Umweltschutz an der Universität Rostock abgeschlossen.

Direkt nach meinem Studium konnte ich eine Stelle als Sachbearbeiterin im Amt für Umweltschutz in Rostock übernehmen. Über sieben Jahre arbeitete ich dort im Bereich der Umweltplanung. Zu meinen wesentlichen Aufgaben gehörte die Durchführung der Umweltprüfung im Rahmen kommunaler Planungen und Projekte (z.B. Bauleitplanung, Straßenbauvorhaben, Gewässerausbaumaßnahmen). Durch meine breite umweltfachliche Ausbildung während des Studiums hatte ich ideale Voraussetzungen, um mich in meinem Berufsalltag zu behaupten.

Seit 2018 leite ich die Abteilung „Immissionsschutz und Umweltplanung“ im Amt für Umweltschutz in Rostock.

Christin Pepla

Nach meinem Masterabschluss im Jahr 2010 an der Agrar – und Umweltwissenschaftlichen Fakultät konnte ich meine Erkenntnisse als Mitarbeiterin in einem Büro für Dorfentwicklungsplanung vertiefen.

2011 arbeitete ich für einige Monate in einem Ingenieurbüro als Verkehrsanlagenplanerin. Im gleichen Jahr begann ich meine Anstellung im Bereich der Erneuerbaren Energien. Ich bin seitdem als Projektingenieurin in der Projektentwicklung tätig und mittlerweile Projektleiterin diverser Windparkvorhaben in Mecklenburg-Vorpommern.

Ich begleite die Windenergieplanungen von Beginn der Standortsuche bis zur BImSchG Genehmigung. Die Schnittstelle von technischem Fachwissen, regionalplanerischen Inhalten sowie naturschutzfachlicher Vereinbarkeit gefällt mir sehr und ich bin durch das Studium, mit seinen komplexen Studieninhalten, gut darauf vorbereitet gewesen.