Inhalt:
Empirische Wissenschaftsmethodik ist Grundlage aller quantitativer Forschung. Dafür sind Daten zu erheben, die gewissen Anforderungen genügen müssen, beispielsweise müssen Stichproben sog. „einfache Zufallsstichproben“ sein, um als repräsentativ gelten zu dürfen. Statt der üblichen Warnung, Korrelation nicht mit Kausalität zu verwechseln, wird hier einmal analytisch gezeigt, wo die erkenntnistheoretischen Grenzen der Datenanalyse tatsächlich liegen. Die Vorlesung geht somit der Problematik auf den Grund, welche Fragen mit vorhandenen Daten grundsätzlich überhaupt beantwortbar sind.
Referent:
Carsten Croonenbroeck ist Volkswirt und hat an der Europa-Universität Viadrina zu Prognosemethoden im Bereich Windenergie promoviert. Als empirisch forschender Energieökonom hat er eine Vielzahl von Veröffentlichungen in hochrangigen internationalen Journalen platziert. Hierbei hat er auch Methodenbeiträge aus dem Bereich räumlicher Ökonometrie geliefert. Carsten Croonenbroeck hat sich an der Europa-Universität Viadrina habilitiert (Venia Legendi in Volkswirtschaftslehre) und ist seit September 2015 für die Professur Agrarökonomie an der Fakultät für Agrar, Bau und Umwelt der Universität Rostock tätig.
Veranstaltungsort:
Hörsaal JLW8-HS1, Justus-von-Liebig-Weg 8, 18059 Rostock

