Neuigkeiten

Von der Ostsee ans Mittelmeer: Workshop „3 DAYS BY THE WATER" in Alexandria

Rostock an der Ostsee, Alexandria am Mittelmeer: zwei Hafenstädte mit mehr Gemeinsamkeiten als gedacht. Im September waren wir mit Studierenden sowie Kolleginnen und Kollegen der Alexandria University und der Universität Kassel drei Tage beim Workshop „3 DAYS BY THE WATER“ unterwegs. Die Leitfrage: Wie entwickelt sich eine Stadt am Wasser?

Alexandria hat Geschichte, Hafen und Strand, kämpft aber mit Autoverkehr, fehlenden Radwegen und rasantem Wachstum an den Rändern. Am Burullus-See im Nildelta ging es um Dörfer und die Rolle von Kunstprojekten.

Unser Fazit: Um Mobilität, Wachstum und öffentlichen Raum wird dort wie hier gerungen, nur in anderem Tempo. Deshalb arbeiten wir künftig mit beiden Partnern in Lehre und Forschung zusammen.

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Medien: © 2026 CT Lab, Faculty of Fine Arts – Alexandria University | Photos by Malak Harb & Mariam Sherif


Wir sind jetzt auf Instagram und LinkedIn

Ab sofort teilen wir unsere Arbeit auch auf Social Media. Auf beiden Kanälen zeigen wir, woran wir gerade forschen, geben Einblicke in Lehre und Projekte und weisen auf Veranstaltungen hin, die für den Bereich Städtebau und Mobilität relevant sind. Dazu kommen Beobachtungen aus Rostock und aus anderen Städten, die vor ähnlichen Fragen stehen. Wir freuen uns über Austausch, Fragen und Anregungen.

Instagram: nsmunirostock
LinkedIn: Lehrstuhl Nachhaltiger Städtebau & Mobilität


Wohnen im Wandel: Zentrale Erkenntnisse und internationale Trends aus dem WUF13 (World Urban Forum)

Das World Urban Forum (WUF13) bot die Gelegenheit, mit Fachleuten aus aller Welt über die Herausforderungen unserer Städte zu diskutieren. Im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus sechs Weltregionen zeichneten sich vier Themen rund ums Wohnen ab:

Qualität statt Quantität: Es zählt zunehmend die Lebensqualität, nicht nur die Zahl der Wohnungen.
Der „Living“-Sektor: Investoren setzen auf Wohnmodelle für Alterung, neue Familienformen und Migration.
Langfristige Leitbilder: Erfolgreiche Städte folgen einer gemeinsamen Vision statt Einzelprojekten.
Hochschulen als Partner: Universitäten stärken Kommunen mit Kontext- und Fachwissen.

Das Motto „Housing the World“ traf den Kern: Wohnen ist lokal und global zugleich.

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Fotos: © Dr.-Ing. Mohamed ElGamal, durch seine Teilnahme am WUF 13 – Baku, Aserbaidschan | Universität Rostock


Moritz-Ziller-Preis 2026: Ideenwettbewerb für die neue grüne Mitte in Radebeul

Die Stadt Radebeul lobt den Moritz-Ziller-Preis 2026 aus, einen Ideenwettbewerb für Stadtgestaltung. Gesucht werden Entwürfe für eine neue grüne Mitte: ein Haus der Kultur & Geschichte auf einer Industriebrache, ein Fitness- und Freizeitpark für alle Generationen sowie eine Jugendherberge mit Stadtplatz am S-Bahnhof.

Teilnehmen können Studierende und Absolvent*innen (Abschluss max. zwei Jahre zurück) aus Landschaftsarchitektur, Architektur, Stadtplanung, Bauingenieurwesen und Umweltingenieurwissenschaften, einzeln oder im Team. Ideal als Abschlussarbeit!

Abgabe: 4. September 2026, 12 Uhr
Preisgericht: 7. Oktober 2026
Alle Infos: Zum Moritz-Ziller-Preis 2026
Rückfragen: hendrik.jansenuni-rostockde


Rostocker StadtDialog: "Gemischte Platte“?

Am 6. Februar 2026 haben wir uns in der Mensa Ulme in Rostock zum zweiten Rostocker StadtDialog getroffen und intensiv über die Zukunft der Großwohnsiedlungen diskutiert. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Nutzungsmischung, neue Wohnformen, Mobilität und die Qualität öffentlicher Räume.

Klar wurde: Die „Platte“ ist ein wichtiger Teil der Rostocker Stadtstruktur – und hat großes Potenzial. Mehr Mischung, vor allem im Erdgeschoss, neue Wohnformen wie Co-Housing oder Mehrgenerationenwohnen sowie der Wandel hin zu autoarmen, multimodalen Quartieren wurden als zentrale Ansätze gesehen.

Moderiert wurde der Abend von Christin Noack, Impulse kamen u. a. von Aylin Akyildiz.

Der nächste StadtDialog findet am 4. Mai 2026 im Rathaus Rostock statt – wir freuen uns auf euch!

Fotos: © ITMZ | Universität Rostock


Neue Buchreihe bei Springer Nature: „Transformative Stadt- und Regionalentwicklung“

Gemeinsam mit der Jade Hochschule gibt unser Lehrstuhl eine neue Buchreihe bei Springer Nature heraus. Der erste Band „Transformationspfade – Die sozial-ökologische Transformation in Stadt und Region“ erscheint voraussichtlich Anfang 2027.

Er fragt, wie Städte und Regionen den Weg zu Klimaneutralität und Nachhaltigkeit gestalten können. Die Beiträge aus Wissenschaft und Praxis reichen von zirkulärer Stadtentwicklung und urbaner Resilienz über Innenentwicklung und Bodenpolitik bis zur Mobilitätswende.

Herausgegeben wird der Band von Prof. Dr. Hendrik Jansen, Dr. Mohamed ElGamal, Prof. Dr. Jan Matthias Stielike und Prof. Dr. Radostina Radulova-Stahmer.


Hendrik Jansen in den Expert*innenrat der Smart City Rostock berufen

Tolle Neuigkeiten: Hendrik Jansen wurde in den Expert*innenrat der Smart City Rostock berufen! Der Beirat hat die Aufgabe, die Stadt bei Fragen der digitalen Stadtentwicklung zu beraten und zukunftsweisende Impulse zu geben.

Weitere Infos: Smart City Rostock


Positionspapier „Perspektive Netto-Null Flächenverbrauch“ veröffentlicht

Im Rahmen eines Arbeitskreises der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) wurde unter Mitwirkung des Lehrstuhls ein Positionspapier zur Reduzierung des Flächenverbrauchs in Deutschland publiziert. Das Papier entwickelt Strategien, wie eine Flächenkreislaufwirtschaft bis 2050 umgesetzt werden kann. Die Publikation findet ihr hier.


Neubesetzung der Professur Nachhaltiger Städtebau und Mobilität

Die Professur für Nachhaltiger Städtebau und Mobilität ist zum 01.04.2024 durch Hendrik Jansen besetzt worden. Er absolvierte sein Studium der Raum- und Stadtplanung von 2006 bis 2012 an der Technischen Universität Dortmund und der San Diego State University in den USA. In seiner Lehre möchte Professor Jansen die Studierenden ermutigen, menschengerechte Städte zu entwerfen, die Städtebau und Mobilität integriert und umweltschonend denken. Ein sparsamer Umgang mit Grund und Boden ist dabei ebenso wichtig, wie eine nachhaltige städtebauliche Gestaltung.