Studienablauf

Der Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen ist ein modularisierter Präsenzstudiengang, der sich in einen Pflicht- und einen Wahlpflichtbereich untergliedert.

Den Studierenden werden naturwissenschaftlich-mathematische und ingenieurtechnische Grundlagen aus den Bereichen Statik, Festigkeitslehre, Geotechnik, Bautechnik, Baukonstruktion und Hydromechanik vermittelt. Sie besitzen die Fertigkeiten für den zeichnerischen Entwurf von Bauwerken und die fachgerechte Umsetzung in CAD-Zeichnungen und 3D-Bauwerksmodelle. Sie können betriebs- und volkswirtschaftliche Zusammenhänge beschreiben und die rechtlichen Grundlagen des Baurechts zusammenfassen. Sie können wichtige Prozesse im Bauablauf beschreiben sowie die Konstruktion, Bemessung und Berechnung mit gängigen Baumaterialien (Stahl, Beton, Holz, Mauerwerk usw.) durchführen.

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über anwendungsbereites Wissen für den Entwurf und die Umsetzung von Ingenieurbauwerken und zu Anwendungen in der Siedlungswasserwirtschaft und Kreislaufwirtschaft. Sie können städtebauliche Zusammenhänge vom Bauwerk bis zur Stadt herstellen und nachhaltig bauen.

Das Studium wird in deutscher Sprache angeboten und kann nur zum Wintersemester begonnen werden.

Studienablaufplan

Wahlpflichtmodule

Die Wahlpflichtmodule ermöglichen den Studierenden, ihr Studium nach individuellen Interessen und Fähigkeiten zu gestalten und sich gezielt auf einen der Masterstudiengänge oder den Einstieg in die Berufspraxis vorzubereiten. Eine freie Auswahl und Zusammenstellung der Module ist möglich. 

Jede Studierende/jeder Studierender muss Wahlpflichtmodule im Umfang von 18 Leistungspunkten studieren. Im Angebot sind drei thematische Schwerpunktbildungen:

Natürlich steht es den Studierenden frei, auch darüber hinaus zusätzlich weitere Lehrveranstaltungen der Universität Rostock zu besuchen und sich dies ggf. anrechnen und/oder auf dem Bachelorzeugnis anerkennen zu lassen. Die Universität Rostock bietet hierzu mit ihrem breiten Fächerspektrum zahlreiche interessante Möglichkeiten.

Lehr- und Lernformen

Lehr- und Lernformen

Die Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung des Bachelorstudienganges Bauingenieurwesen legt fest, welche Module in welchem Semester absolviert werden müssen (siehe Studienablaufplan). Dazu erhalten die Studierenden für jedes Semester einen Stundenplan, in dem die Lehrveranstaltungen aller Module des jeweiligen Semesters terminiert sind.

Die Inhalte des Studiums werden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen vermittelt. Die Lehrveranstaltungsarten sind durch die Anwendung unterschiedlicher Lehr- und Lernformen gekennzeichnet.

Folgende Lehrveranstaltungsarten kommen im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen zum Einsatz:

Prüfungen

Prüfungen

In der Regel schließt jedes Modul zum Ende des jeweiligen Semesters mit einer Prüfung ab. Dabei kann die Prüfung in Form einer schriftlichen Klausur, einer mündlichen Prüfung oder auf andere Weise (z.B. Hausarbeit, Vortrag) erfolgen. Sie kann als Einzel- oder Gruppenprüfung abgelegt werden. Prüfungen können auch vorlesungsbegleitend abgenommen werden.

In einem Modul können zu erbringende Studienleistungen als Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung bestimmt werden (Prüfungsvorleistungen). Die Prüfungsvorleistungen können bewertet und benotet werden, gehen aber nicht in die Modulnote ein. Prüfungsvorleistungen können z.B. Referate/Präsentationen, Berichte/Dokumentationen und Vorklausuren sein.

An der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät unterteilt sich der Prüfungszeitraum eines Semesters in zwei Prüfungsphasen. Die erste Prüfungsphase des Prüfungszeitraumes eines Semesters findet in den ersten zwei Wochen nach Vorlesungsende statt. Die zweite Prüfungsphase des Prüfungszeitraumes erstreckt sich auf zwei Wochen vor Beginn des neuen Semesters.