Studienablauf

Im 1. Semester werden Ihnen zunächst Natur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Grundlagen vermittelt oder wieder auffrischt. Danach werden allgemeine agrarwissenschaftlichen Grundlagen gelegt. Ab dem 3. Semester beginnt die spezifische agrarwissenschaftliche Ausbildung.
Das 5. und 6. Semester sind durch wissenschaftliche Qualifikation und individuelle Profilbildung charakterisiert.

Studieren bedeutet, sich auch neben dem Besuch der Lehrveranstaltungen mit den Studieninhalten auseinanderzusetzen und die Lehrveranstaltungen entsprechend vor und/oder nachzubereiten.

Als Maß für den Arbeitsaufwand, der in einem Modul für den Besuch der jeweiligen Lehrveranstaltungen und die notwendige Vor- und Nahbereitung anfällt, dient die Angabe von Leistungspunkten (LP) nach dem „European Credit Transfer System“ (ECTS). Ein Leistungspunkt entspricht einem Arbeitsaufwand von ca. 30 Zeitstunden. Die Leistungspunkte werden oft auch „Credit Points“ (CP) oder „Credits“ genannt.

Studienablaufplan

Wahlpflichtmodule

Die für das 5. und 6. Semester vorgesehenen Wahlpflichtmodule ermöglichen den Studierenden, ihr Studium nach individuellen Interessen und Fähigkeiten zu gestalten und sich gezielt auf einen der Masterstudiengänge oder den Einstieg in die Berufspraxis vorzubereiten. Eine freie Auswahl und Zusammenstellung der Module ist möglich.

Jede/jeder Studierende muss mindestens drei Wahlpflichtmodule im Umfang von 18 Leistungspunkten studieren.

Natürlich steht es den Studierenden frei, auch darüber hinaus zusätzlich weitere Lehrveranstaltungen der Universität Rostock zu besuchen und sich dies ggf. anrechnen und/oder auf dem Bachelor-zeugnis anerkennen zu lassen. Die Universität Rostock bietet hierzu mit ihrem breiten Fächerspektrum zahlreiche interessante Möglichkeiten.

Lehr- und Lernformen

Lehr- und Lernformen

Die Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung des Bachelorstudienganges Agrarwissenschaften legt fest, welche Module in welchem Semester absolviert werden müssen (siehe Studienablaufplan). Dazu erhalten die Studierenden für jedes Semester einen Stundenplan, in dem die Lehrveranstaltungen aller Module des jeweiligen Semesters terminiert sind.

Die Inhalte des Studiums werden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen vermittelt. Die Lehrveranstaltungsarten sind durch die Anwendung unterschiedlicher Lehr- und Lernformen gekennzeichnet.

Folgende Lehrveranstaltungsarten kommen im Bachelorstudiengang Agrarwissenschaften zum Einsatz:

Prüfungen

Prüfungen

In der Regel schließt jedes Modul zum Ende des jeweiligen Semesters mit einer Prüfung ab. Dabei kann die Prüfung in Form einer schriftlichen Klausur, einer mündlichen Prüfung oder auf andere Weise (z.B. Hausarbeit, Vortrag) erfolgen. Sie kann als Einzel- oder Gruppenprüfung abgelegt werden. Prüfungen können auch vorlesungsbegleitend abgenommen werden.

In einem Modul können zu erbringende Studienleistungen als Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung bestimmt werden (Prüfungsvorleistungen). Die Prüfungsvorleistungen können bewertet und benotet werden, gehen aber nicht in die Modulnote ein. Prüfungsvorleistungen können z.B. Referate/Präsentationen, Berichte/Dokumentationen und Vorklausuren sein.

An der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät unterteilt sich der Prüfungszeitraum eines Semesters in zwei Prüfungsphasen. Die erste Prüfungsphase des Prüfungszeitraumes eines Semesters findet in den ersten zwei Wochen nach Vorlesungsende statt. Die zweite Prüfungsphase des Prüfungszeitraumes erstreckt sich auf zwei Wochen vor Beginn des neuen Semesters.