Jan Sprafke

Bachelor B.Eng. Verfahrens- und Umwelttechnik, 2013
Master M.Sc. Umweltingenieurwissenschaften, 2013 bis 2014
jetzige Position wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Abfall- und Stoffstromwirtschaft

Meine Einschätzung zum Masterstudiengang Umweltingenieurwissenschaften

Aufbauend auf meinem Bachelorstudium der Verfahrens- und Umwelttechnik an der Hochschule Wismar wollte ich mich gerne auf dem Gebiet der Umweltingenieurwissenschaften weiter qualifizieren und gerne von einer Hochschule an die Universität wechseln. Von Kommilitonen wurde mir der Masterstudiengang Umweltingenieurwissenschaften an der Universität Rostock empfohlen. Nach kurzer Alternativrecherche erfolgte die Einschreibung an der Universität Rostock ohne Probleme. Besonders gut empfand ich, dass keine zusätzlichen Qualifikationsmaßnahmen notwendig waren und ich mich von Anfang an auf das Studium konzentrieren konnte.

Die angebotenen Module waren sehr vielfältig und abwechslungsreich wodurch eine weitere Qualifizierung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, Wasser- und Abfallwirtschaft möglich war. Des Weiteren belegte ich noch zusätzliche Module die meinen persönlichen Interessen entsprachen.

Rostock als Studentenstadt bietet vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und alle Stadtteile sind gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Nach dem Studium arbeitete ich einige Zeit als Projektingenieur in einem Ingenieurbüro in Rostock. Da mein persönliches Ziel schon länger die Promotion war, kehrte ich im Jahr 2017 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Professur Abfall- und Stoffstromwirtschaft der Universität Rostock zurück. Thematisch beschäftige ich mich mit Themen der Sektorkopplung, Abfallwirtschaft und der erneuerbaren Energien.

Sarah Schönberger

Bachelor B.Sc. Agrarwissenschaften, 2016
Master M.Sc. Umweltingenieurwissenschaften, 2016 bis 2019
jetzige Position wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Pflanzenbau

Meine Einschätzung zum Masterstudiengang Umweltingenieurwissenschaften

Meinen Bachelor habe ich ebenfalls an der Agrar- und umweltwissenschaftlichen Fakultät gemacht. Während des Bachelors überlegte ich wie es für mich mit dem Master weitergehen könnte, der Master Umweltingenieurwissenschaften interessierte mich inhaltlich am meisten. Schnell stellte ich fest, dass ich dafür zusätzliche Qualifikationen benötigte, die ich nicht im Agrarstudium lernen würde. Glücklicherweise war ich nicht die einzige, die den UIW-Master machen wollte, sodass für eine kleine Gruppe zusätzliche Module angeboten wurden, um die Qualifikation zu erhalten (technische Mechanik, Statik und Festigkeit, Hydromechanik, Geotechnik, Ingenieurbauwerke und Gewässerregelung und weitere Mathematikmodule).

Durch diese Module hatte ich dann einen guten Start in den Master. Die Pflichtmodule ermöglichten einen guten Überblick zu den verschiedenen Bereichen der Umweltwissenschaften, diese konnten wir durch den Wahlpflichtbereich vertiefen. In der Vertiefung habe ich ländliche Wasserwirtschaft und ländliche Planung gewählt. In der ländlichen Wasserwirtschaft wurden die mathematischen und ingenieurstechnischen Fähigkeiten vertieft, Brunnen und Be- und Entwässerungsanlagen berechnet sowie Kläranlagen modelliert. In der ländlichen Planung konnten Projektmanagement und Soft Skills vertieft werden. Es wurden Stärken- und Schwächenanalysen vom Ländlichen Raum erstellt und Entwicklungsvorschläge erarbeitet. In einer Sommerschule konnten die GIS-Grundlagen aus dem Bachelor vertieft werden. Das Studium hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Nach dem Studium habe ich sofort eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin bekommen, hier kann ich meine Bachelor- und Masterkenntnisse sehr gut miteinander verknüpfen. Wir befinden uns in der 1. Phase eines Projektantrages zum Phosphor-Recycling aus Klärschlämmen, der auf seine Pflanzenverfügbarkeit und Düngefähigkeit getestet werden soll.


Danja Dochow

Bachelor B.Sc. Landeskultur und Umweltschutz, 2011
Master M.Sc. Umweltingenieurwissenschaften, 2011 bis 2013
jetzige Position Planungsingenieur für Wasserbau

Meine Einschätzung zum Masterstudiengang Umweltingenieurwissenschaften

Im Anschluss an den Bachelor-Studiengang „Landeskultur und Umweltschutz“, den ich als sehr abwechslungsreich und vielseitig empfand, belegte ich das zugehörige Master-Studium „Umweltingenieurwissenschaften“.

Bereits im Bachelor hatte ich mich im Bereich Wasserwirtschaft und Küsten-ingenieurwesen vertieft und konnte dies im anschließenden Master mit den Bereichen Geotechnik und Bodenmechanik sehr gut ergänzen. Das Kursangebot bot aber mit Modulen wie „Lebensraum Meer“ oder „Kommunikation und Umweltberatung“ auch weitere Schwerpunkte an, die zu meinem Themenbereich passten, aber auch die Möglichkeit boten, über den Tellerrand hinaus zu blicken.

Für mich ist genau das die Idee des Studiums, von der ich nach wie vor überzeugt bin: Das Studium der Umweltingenieurwissenschaften, und dazu gehört idealerweise der passende Bachelor, vereint verschiedene ingenieurwissenschaftliche Grundlagen und schafft somit eine breite Basis auf die man zum einen aufbauen und auf Basis derer man zum anderen leicht den eigenen Weg finden kann.

Dass ich einen Job finden würde, daran hatte ich nicht gezweifelt, aber dass es direkt im Anschluss an das Studium ist und dann auch noch in Rostock, direkt um die Ecke - das hatte ich nicht gedacht.


Nils Koldrack

Bachelor B.Sc. Landeskultur und Umweltschutz, 2012
Master M.Sc. Umweltingenieurwissenschaften, 2012 bis 2014
aktuelle Position wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Geodäsie und Geoinformatik

Meine Einschätzung zum Masterstudiengang Umweltingenieurwissenschaften

Im Anschluss zu meinem Bachelorabschluss im Studiengang Landeskultur und Umweltschutz habe ich ein Studium gesucht, welches an das breite Spektrum des Bachelorstudiengangs anschließt und mein Interesse an der Vertiefungsrichtung Geoinformatik weiter unterstützt. Hierfür bot sich der neu geschaffene Masterstudiengang Umweltingenieurwissenschaften optimal an.

An der überschaubaren und der damit verbundenen persönlichen Atmosphäre der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät fanden neben der Lehre von Fachwissen und theoretischen Konzepten Exkursionen statt, um einen Einblick in die praktischen Abläufe zu ermöglichen. Hierzu wurden beispielsweise Feldversuche durchgeführt bei denen Ökosystemfunktionen gemessen, modelliert und bewertet wurden, um den Studenten die Bedeutung von Ökosystemen zu vermitteln.

In verschiedenen Modulen wurden darüber hinaus Gruppenprojekte, sowie selbstständig entwickelte Projekte eingebunden, um Gruppenarbeit und eigenständiges Arbeiten weiter zu fördern.

Um mein Interesse an der Geoinformatik weiter zu vertiefen, wurde mir die Möglichkeit geboten, im dritten Semester Module an der TU Dresden zu besuchen und anschließend an einem Forschungsinstitut in Dresden meine Masterarbeit zu schreiben.

Das Anfertigen meiner Masterarbeit und das damit verbundene wissenschaftliche Arbeiten hat mich hervorragend auf den Einstieg in das Berufsleben als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Geodäsie und Geoinformatik an der Universität Rostock vorbereitet.